21. April 2015 weiterlesen

Indirekter Schutz gegen Zecken-übertragene Erreger

Tipps für die Zeckenprophylaxe bei Hunden. Abwehrend und abtötend wirkende Präparate bieten Vorteile bei der Zeckenbekämpfung

Zecke bunt. © Foto: Bayer HealthCare AGLeverkusen. Ob Zecken oder Flöhe: Der Antiparasiten-Schutz von Hunden wird oft stiefmütterlich behandelt. Viele Hundehalter wenden entsprechende Präparate nur wenige Monate im Jahr – und damit zu selten – an. Vor allem in den von Haltern vermuteten Zeiten erhöhter Zeckenaktivität im Frühjahr und Herbst kommen dann häufig kurzwirksame Antiparasitenmittel zum Einsatz. Dabei sind Zecken aufgrund des immer milderen Klimas nahezu ganzjährig aktiv.

Das bewährte Seresto®-Halsband für Hunde erspart die sonst notwendigen monatlichen Wiederholungsbehandlungen durch seine lange Wirksamkeit gegen Zecken und Flöhe von bis zu acht Monaten. Ab sofort bietet Seresto® für Hunde nun auch bis zu sieben Monate indirekten Schutz gegen bestimmte Zecken-übertragene Erreger.

„Diese Erreger sind ein wachsendes Problem in deutschen Tierarztpraxen und beunruhigen auch viele Hundehalter, die zu uns kommen“, erklärt Dr. Anne Posthoff, niedergelassene Tierärztin in der Nähe von Stuttgart. „Die in Deutschland, aber auch in Urlaubsländern verbreiteten Zeckenarten können die Erreger verschiedener zum Teil sehr ernst verlaufender Infektionskrankheiten wie etwa der Babesiose oder Ehrlichiose übertragen. Bei diesen Erkrankungen befallen die Erreger rote oder weiße Blutkörperchen und schwächen das Immunsystem des Hundes.“ Zwar bleiben Zecken über einen längeren Zeitraum auf dem Hund, um Blut zu saugen, einige Krankheitserreger werden aber schon nach wenigen Stunden übertragen. Teilweise findet die Übertragung auch unmittelbar nach dem Zeckenstich statt. „Als Vorsorge ist es daher sinnvoll, ein Antiparasitikum zu verwenden, das Zecken nicht nur abtötet, sondern sie bereits am Stich hindert“, empfiehlt Posthoff. „Das entspricht auch dem Wunsch der Hundehalter nach repellierenden Zeckenmitteln, die die Gefahr der Erregerübertragung minimieren.“ Zeigt der Hund Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit oder hat keinen Appetit, kann dies auf eine bereits vorliegende Erkrankung hindeuten. Der Hund sollte dann vom Tierarzt untersucht werden.

Die Wirkstoffe des Seresto®-Halsbands wehren Zecken ab, bevor sie stechen und töten sie anschließend ab. Durch die Anwendung wird das Risiko für eine Babesiose und eine Ehrlichiose des Hundes über einen Zeitraum von sieben Monaten reduziert. Neben einem langwirksamen Schutz vor Zecken und Flöhen profitieren Hundehalter bei Seresto® Hunde auch von der einfachen, unbedenklichen Anwendung. Ist das Halsband einmal umgelegt, werden die Wirkstoffe kontinuierlich in geringen, aber wirksamen Mengen auf der gesamten Hautoberfläche und im Fell des Tieres verteilt.

Auf www.seresto.de und www.parasitenfrei.de finden Tierhalter weitere nützliche Informationen zu Seresto® Hunde und einer wirksamen Parasitenprophylaxe.

© Foto: Bayer HealthCare AG

Veröffentlicht in: Gesundheit

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