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Schlagwort-Archiv: Parvovirose

Krankheiten beim Hund

Gegen diese Krankheiten können Hunde mit der Impfung geschützt werden. Parvovirose Die Parvovirose des Hundes ist in Deutschland seit 1980 verbreitet. Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, die beim Hund – wie auch bei anderen Tierarten – durch ein arteigenes Parvovirus ausgelöst wird. Betroffen sind hauptsächlich Welpen, aber auch Junghunde. Der Krankheitserreger ist in der Umwelt viele Monate lebensfähig. Er kann durch Desinfektion nur schwer abgetötet werden. Dadurch kommt außer der direkten Krankheitsübertragung von Hund zu Hund der indirekten Ansteckung, zum Beispiel über Schuhe, eine große Bedeutung zu. Das Virus wird über den Fang aufgenommen und verbreitet sich im ganzen Körper (Allgemeininfektion). Im Vordergrund stehen Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall, wobei der Stuhl meist übel riecht, häufig von grauer Farbe ist und auch blutig sein kann. Mit dem Durchfall wird der Erreger massenhaft ausgeschieden. Durch neu aufgetretene Varianten des Parvovirus kann es zu besonders schweren Krankheitsverläufen kommen. Die Hunde verenden …

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Zeckenschutz beim Hund: Nicht allein auf Impfungen verlassen

ESSAP - Happy Border- iStock

Zecken können zahlreiche Erreger auf Hunde übertragen und zu ernsthaften Erkrankungen führen. Gegen manche dieser Krankheitserreger stehen Impfstoffe zur Verfügung. Doch Vorsicht: Solche Impfungen reichen nicht aus, um einen Hund ausreichend zu schützen. Denn: Gegen einige, sehr verbreitete Krankheitserreger, die von Zecken übertragen werden, wie beispielsweise die der Anaplasmose oder Ehrlichiose, stehen keine Impfstoffe zur Verfügung. Impfstoffe gegen die Babesiose verhindern nicht, dass sich ein Hund mit dem Babesia-Erreger ansteckt. Sie bewirken lediglich, dass der Hund nachdem er sich angesteckt hat, weniger schwer erkrankt. Über den Nutzen von Borreliose-Impfstoffen sind sich die Fachleute noch nicht einig. Denn die verschiedenen, für Hunde zugelassenen Impfstoffe schützen jeweils nur vor bestimmten Arten der Borreliose-Erreger. Gleichzeitig gibt es keine zuverlässigen Studien darüber, welche der Borrelien-Arten für Hunde am riskantesten sind. Hier sind weitere Forschungen nötig. Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna, Leiter des Instituts für Parasitologie der veterinärmedizinischen FU Berlin und Vorsitzender der Expertenorganisation ESCCAP in Deutschland, …

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Immunsystem gezielt beim Kampf gegen Viren unterstützen

Hilfe zur Selbsthilfe Bad Oldesloe. „Sie ist schon seit zwei Tagen schlapp, frisst nicht, hat Durchfall und erbricht sich. Ich glaube, sie hat auch Fieber.“ Immer wieder kommen Hunde- und Katzenhalter mit ihrem kranken Schützling und einer solchen Beschreibung zum Tierarzt. Oftmals bringt hier auch eine Allgemeinuntersuchung keine genauere Diagnose. „In solchen Fällen handelt es sich häufig um unspezifische Viruserkrankungen“, erklärt Dr. Stephan Kiessling, Tierarzt bei Virbac Tierarzneimittel. Der Tierarzt gibt dann ein Antibiotikum, damit sich keine bakterielle Infektion entwickeln kann, und Arzneimittel, die die Symptome behandeln. Gegen virale Erreger an sich gibt es meist keine Medikamente, hier muss sich der Körper selbst helfen, das ist bei Mensch und Tier gleich. Dennoch gibt es Möglichkeiten, den Körper zielgerichtet dabei zu unterstützen. Die Selbstheilung des Körpers beginnt mit Ausschüttung des Botenstoffes Interferon, der das Immunsystem anregt und in Alarmbereitschaft versetzt. Dies geschieht vom Körper als Antwort auf die Erkennung von Krankheitserregern. …

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Parvovirose: Tödliche Gefahr für Welpen

Impfung schützt! Die Parvovirose, verursacht durch das canine Parvovirus, ist nach wie vor weit verbreitet und eine extrem ansteckende Erkrankung. Betroffen sind Hunde aller Altersstufen. Die schwersten Krankheitsverläufe werden jedoch bei Welpen beobachtet. Hier führt die Parvovirose in 80 Prozent aller Fälle zum Tod. Durch das gefährliche Virus kommt es zu hohem Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen und einem extremen, oft wässrigen und blutigen Durchfall. Möglich ist aber auch eine plötzliche Herzmuskelentzündung. Eine Impfung kann vor all dem schützen.  „Lückenloser“ Schutz Wichtig ist, dass ein Impfstoff genutzt wird, der zum einen seine Wirkung bereits parallel zu den Abwehrkörpern aus der Muttermilch entfalten kann, und zum anderen die Abwehr des Welpen schnell und effektiv ausbildet. Denn: Direkt nach der Geburt wird ein Hund zunächst über Abwehrkörper geschützt, die er mit der Muttermilch aufnimmt. Dieser Schutz nimmt innerhalb der ersten Lebenswochen ab. Unterstützt durch Impfungen übernimmt dann das eigene Immunsystem den Schutz. In dem …

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