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Studie: Hunde helfen beim Entzug

Flanieren mit Lotta: Die Golden-Retriever-Hündin leistet ihren Beitrag zum Drogenentzug in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evengelischen Klinikums Bethel (Foto: © Bodelschwinghsche Stiftung Bethel)

Bonn. Hunde sind nicht nur virtuose Rauschgift-Schnüffler. Sie können Drogenabhängigen auch den Entzug erleichtern. Diesen Schluss legt eine Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Bethel in Bielefeld nahe.Studie: Hunde helfen beim Entzug Das Forscherteam um die Gesundheitsmanagerin Sabine Urban, die Psychologen Lorenz B. Dehn und Thomas Beblo, den Mediziner Martin Diessen und den psychiatrischen Fachkrankenpfleger Björn Zillmer wollte wissen, ob substanzabhängige Menschen im stationären Drogenentzug von einer tiergestützten Einzeltherapie profitieren können. Zwölf weibliche und 14 männliche opiatabhängige Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren wirkten bei der Studie freiwillig mit, allesamt Patienten einer geschlossen geführten Drogenentzugsstation mit einem interdisziplinären Behandlungsangebot. Die Forscher teilten die Probanden nach einem standardisierten Zufallsprinzip in zwei Gruppen auf. In der ersten Woche ging jeder einzelne Proband der Gruppe A an drei Terminen mit der Therapiebegleithündin Lotta und ihrem Besitzer, einem psychiatrischen Fachkrankenpfleger, spazieren. Während dieser 30 Minuten durfte der Patient …

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Studie: Gesund mit Hund – Schutzengel für Singles

Gesund mit Hund: Wer eine starke Bindung zu seinem Tier hat und regelmäßig Zeit an der frischen Luft verbringt, verringert sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich.

Bonn. Hundehalter leben länger, zumindest statistisch betrachtet. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Uppsala aufgrund einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Sie machten 2016 in Europa 45 Prozent aller Todesfälle bei Menschen aus. Das nahmen Forscher der Universität Uppsala zum Anlass, Zusammenhänge zwischen Todesfällen und Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und der Hundehaltung zu entschlüsseln. Für die im Journal „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie griff das Team rund um Prof. Dr. Tove Fall auf die Daten von 3,4 Millionen schwedischen Einwohnern zurück. Von gut 34.000 Personen standen zudem selbst gemachte Angaben zu Lebensgewohnheiten zur Verfügung. Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf Personen im Alter von 40 bis 80 Jahren, die anfangs an keiner Herz-Kreislauf-Krankheit litten. Zwölf Jahre später betrachteten die Forscher die Daten dieser Gruppe erneut. Der Analyse zufolge können Hunde ihre Halter unter Umständen vor lebensbedrohlichen Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, vor Schlaganfällen und Herzinfarkten bewahren. „Hundehaltung geht …

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