18. Oktober 2017

Urlaub mit Hund wird zum tierischen Vergnügen

Egal ob Wald, Meer oder die Berge: Urlaub mit Hund liegt im Trend

Egal ob Wald, Meer oder die Berge: Urlaub mit Hund liegt im TrendHolzwickede. Ferien und Feiertage sorgen dafür, dass Zeit mit den Vierbeinern verbracht werden kann – und das am besten draußen. Da zuhause aber schon jeder Busch und Strauch mit Namen begrüßt werden kann, ist es Zeit, neue Gebiete zu entdecken. Urlaub mit Hund tut Tier und Herrchen gut und sorgt für den perfekten Ausgleich zum Alltag. Egal ob am Strand, im Wald oder auf den Bergen – „gerade in der Nebensaison haben Hundebesitzer eine große Auswahl an Ausflugs- und Reisezielen, oft zu einem sehr attraktiven Preis“, sagt Christina Nielsen von mein-haustier.de.

„Bei der Wahl des Reiseziels sollte man auf jeden Fall auf die Vorlieben und Bedürfnisse des Hundes achten. Wie viel bewegt er sich? Schwimmt er gerne? Wie sieht es mit seinem Alter und seiner Größe aus? Mit diesen Fakten im Hinterkopf kann man schnell entscheiden, ob ich mir ein paar Tage am Strand oder in den Bergen gönne“, meint die Haustier-Expertin von Deutschlands großer Tierseite.

Die Nebensaison nutzen
Wer zu Hause eine kleine Wasserratte hat, die gerne auch mal buddelt und sich austobt, der sollte ein paar Tage am Meer genießen. „Im Sommer stehen an vielen Stränden Verbotsschilder für Hunde. Zur Nebensaison sieht das anders aus. An vielen Stränden kann in dieser Zeit auch ohne Leine ausgiebig gespielt und herumgerannt werden“, so die Bloggerin. In Deutschland bietet sich die Nord- und Ostsee an. 8500 Quadratmeter Hundestrand gibt es im ostfriesischen Dornum. Auch Norddeich bietet an einem extra Hundestrand viel Platz zum Toben. Wer lieber Inselurlaub haben möchte, der ist auf Juist richtig. Als kleinste Insel der Nordsee verfügt sie aber doch über zwei Hundestrände. An der Ostsee locken Grömitz und Trassenheide mit großen Sandstränden, die teilweise mit Strandkörben ausgestattet sind. Hier können Herrchen und Frauchen ihren treuen Begleitern beim Spielen und Planschen entspannt zusehen.

Wer lieber mit Stock und Hut verschiedene Wanderrouten unsicher machen möchte, für den hat Nielsen fünf Wanderweg-Tipps: „Ein schönes Ziel zum Wandern ist der Tegelberg im Allgäu. Am besten fährt man mit der Tegelbergbahn auf 1.700 Meter Höhe und wandert dann hinunter. Der Blick fällt auf das Schloss Neuschwanstein – wirklich einmalig. Hunde sind in der Tegelbergbahn kein Problem.“

Weiter empfiehlt sie das Monbachtal im Schwarzwald: „Über den Bach führen nicht immer Brücken, deswegen muss manchmal über die Steine im Bach gehüpft werden. Schlendert man den Bach entlang kann man das hübsche Tal für sich entdecken.“ Für Wasserliebhaber empfiehlt sich das Fehltal auf der schwäbischen Alb mit angrenzendem Fluss. „Wer Zuhause einen geschickten Abenteurer als Haustier hat, für den bietet sich das Elbsandsteingebirge an. Entlang des Malerwegs, vorbei an der Barbarine, der Festung Königstein und der großen Diebeshöhle, müssen Brücken und Leitern überwunden werden. Es gibt aber auch eine einfachere, hundefreundlichere Alternative.“ Als letztes gibt sie den Mühlenbecker See in Brandenburg als Tipp. Viele Seen und Waldgebiete laden dort zum Wandern und Baden ein.

Veröffentlicht in: Freitzeit + Sport