Allergien und Unverträglichkeiten tre­ten ver­mehrt auch bei Vierbeinern auf – meist hilft eine Umstellung der Ernährung

futalis - Es jjucktLeipzig. Frühlingszeit ist Allergiezeit – auch Hunde lei­den ver­mehrt an Unverträglichkeiten. Allerdings sind all­er­gi­sche Reaktionen bei Vierbeinern sel­te­ner auf Pollenflug, als auf eine fal­sche Ernährung zurück­zu­füh­ren. Bei Hunden sind die häu­figs­ten Allergene Weizen, Soja, Rindfleisch und Molkereiprodukte, wobei 60 Prozent der Hunde nicht nur auf einen ein­zel­nen Inhaltsstoff, son­dern gleich auf meh­re­re Zutaten reagie­ren. „Sofortreaktionen tre­ten bei Futtermittelallergien sel­ten auf“, erklärt Tierärztin und futa­lis Gründerin Stefanie Schmidt. Die ers­ten Symptome zei­gen sich meist erst nach meh­re­ren Stunden oder Tagen. Störungen wie Durchfall, Erbrechen oder auch Hautprobleme kön­nen Anzeichen für eine Unverträglichkeit sein. „Die auf­fäl­ligs­ten Symptome sind ein star­ker Juckreiz oder soge­nann­te Hotspots, das sind Rötungen und Schwellungen der Haut“, so die Tierärztin wei­ter. Die betrof­fe­nen Hautstellen sind über­wie­gend Kopf, Pfoten, Ohren, Bauch und Achselbereich. Hier kann es durch juck­reiz­be­ding­tes Kratzen und Beißen auch zu bak­te­ri­el­len Infektionen kommen.

Futtermittelallergie: Bestimmte Hunderassen häu­fi­ger betroffen
Grundsätzlich kann eine Allergie jeden Hund tref­fen, doch Rassen wie Cocker Spaniel, Collie, Dalmatiner, Labrador Retriever, Shar-Pei oder West Highland White Terrier lei­den sta­tis­tisch gese­hen häu­fi­ger unter Futtermittelallergien. Von einer Allergie kön­nen sogar schon Welpen betrof­fen sein. Aber auch älte­re Hunde zei­gen plötz­lich all­er­gi­sche Reaktionen, obwohl sie das Allergen teil­wei­se schon meh­re­re Jahre mit ihrem Futter auf­ge­nom­men haben, ohne dass es Probleme gab.

Diagnose durch Ausschlussdiät
„Um eine mög­li­che Futtermittelallergie fest­zu­stel­len, sind Blut- und Hauttests nicht zuver­läs­sig genug“, betont Stefanie Schmidt und emp­fiehlt zur Diagnose eine soge­nann­te Ausschlussdiät: „Diese Diät dau­ert rund 10 Wochen, wobei der Hund zunächst nur mit einer Sorte Kohlenhydrate und einer Sorte Fleisch gefüt­tert wird“, so die Ernährungs-Expertin wei­ter. Nach und nach wer­den ein­zel­ne Komponenten hin­zu­ge­fügt, bis der all­er­gie­aus­lö­sen­de Bestandteil gefun­den wird. Danach soll­te die­ses Allergen kon­se­quent ver­mie­den wer­den. Die Zutatenliste soll­te kurz sein und nach Möglichkeit nur aus jeweils einer ver­träg­li­chen Kohlehydrat- und Proteinquelle bestehen, etwa Süßkartoffel und Schwein.

Ernährung nach Maß hilft
Eine medi­zi­nisch fun­dier­te Möglichkeit, das rich­ti­ge Futter zu fin­den, bie­tet die futa­lis GmbH. Unter www​.futa​lis​.de kann der Hundebesitzer eine maß­ge­schnei­der­te und ver­träg­li­che Ration für sei­nen Hund zusam­men­stel­len und gezielt ein­zel­ne Allergene aus­schlie­ßen. Das Futter wird dann für jeden Tag mit sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­ten Zutaten ent­spre­chend die­ser auf den Bedarf zuge­schnit­te­nen Rezeptur her­ge­stellt. Die Rationen wer­den direkt online bestellt und inner­halb Deutschlands kos­ten­frei versendet.