Startseite > 2018 > August

Monatsarchiv: August 2018

August, 2018

  • 25 August

    Reha mit Hund

    Reha: Welcher Hund darf mit zur Reha? Wie die passende Klinik finden?

    Immer mehr Kliniken erlauben Begleiter auf vier Pfoten Düsseldorf. Der Arzt hat eine stationäre Reha verordnet, doch nicht immer ist es Frauchen oder Herrchen möglich, den Hund wochenlang bei der Familie, Freunden oder in einer Tierpension unterzubringen. Deswegen müssen Halter aber noch lange nicht auf die Maßnahme für ihre Gesundheit verzichten. Immer mehr Kliniken in Deutschland stellen sich auf Hunde ein und erlauben die Mitnahme der geliebten Vierbeiner. Welcher Hund darf mit zur Reha? „Grundsätzlich sollten die Hunde vor allem sozialverträglich sein und sich gut mit ihrem neuen, vorübergehenden Alltag in der Reha anfreunden können“, sagt Kim Ernst von der Dr. Becker Klinikgruppe in Köln, die bundesweit in drei von neun Kliniken Reha mit Hund anbietet. „Zudem müssen die Tiere auch mal ein paar Stunden alleine auf dem Zimmer verbringen können, ohne zu bellen oder zu jaulen“, erklärt Ernst. Wie finden Halter die passende Reha-Klinik? Wenn Halter ihr Tier mit …

  • 25 August

    Sinnloses Töten unter dem Deckmantel des Artenschutzes

    Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist in Europa der häufigste Wildhund.

    Natur- und Tierschützer fordern Ende der schonungslosen Jagd von Fuchs & Co. Hamburg. Seit Füchsen und anderen Prädatoren im Rahmen der Novellierung der Hessischen Jagdverordnung 2015/16 wenigstens kurze Schonzeiten gewährt werden, bemüht sich die Jägerschaft mit aggressiver Öffentlichkeitsarbeit darum, diese Tiere wieder ganzjährig töten zu dürfen. Zusätzlich werden die aktuellen gesetzlichen Schonzeiten auf dreiste Weise umgangen. Natur- und Tierschützer kritisieren die sinnlose Hatz auf Fuchs und Co. und fordern sinnvolle Maßnahmen zum Schutz bedrohter Arten statt der brutalen Auslöschung ganzer Beutegreiferbestände. Die Einführung von Schonzeiten für Füchse und Waschbären in Hessen war im Hinblick auf den Tierschutz lange überfällig. Die Schonzeit schützt während der Jungenaufzuchtszeit beispielsweise Jungfüchse davor, von Jägern mithilfe spezieller Jungfuchsfallen gefangen und durch Erschießen, Erschlagen oder den Jagdhund bereits als tapsige Welpen am Bau getötet zu werden. Die Bejagung erwachsener Füchse zur dieser Zeit würde praktisch unvermeidbar auch zur Tötung von Elterntieren und damit zu einem grausamen …

  • 22 August

    Prozess in Königstein: Teil-Erfolg gegen illegalen Welpenhändler

    Der Malteser-Welpe „Krümel“ wurde auf eBay-Kleinanzeigen inseriert. Dass der Welpe schon vor dem Kauf schwer krank war, war für die Käuferin nicht zu sehen.

    VIER PFOTEN fordert Registrierungspflicht für alle Tier-Verkäufer auf eBay-Kleinanzeigen Königstein/Ts. Am 22. August fand im Amtsgericht Königstein die Verhandlung gegen den Welpenhändler Martin M. aus Bad Soden statt. Der Angeklagte verkaufte über Jahre viel zu junge, aus der Slowakei geschmuggelte, Welpen über eBay-Kleinanzeigen. Dazu benutzte er verschiedene Identitäten, so dass nicht erkenntlich war, wer sich hinter den Anzeigen verbarg. Während es bei der Gerichtsverhandlung keine endgültige Einigung gab, war es für die Stiftung VIER PFOTEN von viel größerer Bedeutung, dass das Gericht den Handel als gewerblich definiert hat. Damit könnten dem illegalen Welpenhändler weitere Straftaten zur Last gelegt werden. Dass es zur Verhandlung gekommen ist, begrüsst VIER PFOTEN als ein weiteres wichtiges Signal an eBay-Kleinanzeigen. Die Online-Plattform ist nach einer Analyse der Tierschutzstiftung der Hauptumschlagplatz für illegal gehandelte Welpen in Deutschland. VIER PFOTEN fordert eBay-Kleinanzeigen auf, eine Registrierungspflicht für alle Verkäufer in der Tier-Kategorie einzuführen. Eine entsprechende Online-Petition der Stiftung …

  • 22 August

    Familie lässt Hund in Südkorea klonen

    PETA: Klonen ist eine Horrorshow: Das Leid, das solche Experimente verursachen, ist unvorstellbar.

    PETA übt scharfe Kritik und fordert, den Auftrag zu streichen und das Geld an ein Tierheim zu spenden Dresden/Stuttgart. Fehlgeleitete Tierliebe: Um ihre englische Bulldogge Marlon unsterblich zu machen, möchte eine Familie aus Dresden den verstorbenen Hund nun in einem südkoreanischen Labor klonen lassen. Kommenden März soll der geklonte Welpe bei der Familie sein. PETA weist darauf hin, dass die Züchtung einer 100-prozentigen Kopie des eigenen „Haustiers“ jedoch unmöglich ist, weil sich Charaktereigenschaften und Wesenszüge eines Lebewesens nicht in einem Labor erzeugen lassen. Daher ist Klonen reine Verschwendung von Leben, Zeit und Geld und verursacht großes Leid für die Tiere im Labor. Die Tierrechtsorganisation fordert die Familie auf, den Auftrag zurückzuziehen und das Geld an Tierheime zu spenden. Dort warten viele Hunde, Katzen und andere Tiere auf eine zweite Chance im Leben. „Wir alle wollen, dass unsere geliebten Vierbeiner für immer leben. Dies ist aber auch durch das Klonen nicht …

  • 18 August

    Tierische Begräbnisse unter dem Kreuz?

    Christliche Bestattungen für Heimtiere könnten in Zukunft möglich werden.

    Bonn. Christliche Bestattungen für Heimtiere: Was derzeit kaum vorstellbar erscheint, könnte doch bald wahr werden. Zumindest, wenn es nach dem Moraltheologen Prof. Michael Rosenberger geht. Der römisch-katholische Priester, zugleich Prorektor der katholischen Privatuniversität Linz, spricht sich insbesondere für eine christliche Bestattung solcher Heimtiere aus, zu denen der Halter ein enges Verhältnis hatte, „die gleichsam zur Familie zählten“. Das schreibt Rosenberger in der Zeitschrift für christliche Kultur „Stimmen der Zeit“. In dem Aufsatz „Tiere bestatten? – Theologische Überlegungen zu einem gesellschaftlichen Trend“ verweist der gebürtige Würzburger darauf, dass allein in Deutschland während der vergangenen beiden Jahrzehnte rund 120 Tierfriedhöfe entstanden seien. Er schreibt von einem „kometenhaften Aufstieg von Tierbestattungen im deutschen Sprachraum“ wie in vielen anderen Industrienationen. Offenbar handele es sich um ein „Zeichen der Zeit“. „Dieses zu erkennen und im Licht des Evangeliums zu deuten, gehört zu den vorrangigen Aufgaben der Kirchen“, findet der Theologe. Zwar mieden die christlichen Kirchen …

  • 18 August

    Hunde aus dem Ausland vor Mücken schützen

    Hunde aus Süd- und Osteuropa können Herzwurmlarven in sich tragen

    Einschleppen von Parasitosen verhindern Hunde aus Süd- und Osteuropa können Herzwurmlarven in sich tragen. Ein repellierender Mückenschutz kann beitragen, dass sich diese Erreger nicht in Deutschland verbreiten. Leverkusen. Die Zahl herrenloser Hunde aus Spanien, Italien oder Griechenland, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben, hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Kritiker mahnen, dass sich dadurch Parasiten in Deutschland verbreiten könnten, die bisher nur im südlichen Europa heimisch sind. Denn Hunde aus Süd- und Osteuropa können beispielsweise Larven von Herz- oder Hautwürmern in sich tragen. Diese zum Teil gefährlichen, von Mücken übertragenen Parasiten sind im Mittelmeerraum weit verbreitet, kommen in Deutschland bislang jedoch noch nicht oder – wie im Fall von Hautwürmern – nur sehr lokal vor. Um das Risiko für eine Verbreitung hierzulande zu verringern, sollten Halter sogenannter „Importhunde“ ihren neuen Vierbeiner in den ersten Monaten unbedingt mit einem abwehrenden Mückenschutz behandeln. So kommt der Herzwurm in den …

  • 6 August

    Hündin mit riesigem Tumor ausgesetzt – HTV ermittelt Halterin

    Die Mischlingshündin wurde von ihrem Leiden erlöst

    Hamburg. Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) konnte den besonders grausamer Fall von Tierquälerei auf der Veddel aufklären: In einem Gebüsch an der Straße „Am Gleise 1-3“ war eine Mischlingshündin mit einem kindskopfgroßen, bereits aufgeplatzten Tumor an der Bauchseite ausgesetzt worden (zum Artikel). Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnte der Tierschutzverein die Halterin ermitteln. Gegenüber dem HTV gab die Frau zu, für die schwere Vernachlässigung der Hündin verantwortlich zu sein und die Aussetzung begrüßt zu haben. Am 22. Juli hatte gegen 20.50 Uhr ein Passant die braun-schwarz gestromte Mischlingshündin, die in einem grauen Hundebett in einem Grünstreifen wie Müll abgelegt worden war, entdeckt und den Hamburger Tierschutzverein informiert. Das Tier befand sich in einem extrem schlechten Gesundheitszustand: Die Hündin war abgemagert und der Tumor war aufgeplatzt, sodass sie sich auch nicht mehr richtig hinlegen oder stehen konnte. Die circa elfjährige Hündin muss nach Meinung des Tierarztes mindestens über ein halbes Jahr unter …