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Monatsarchiv: Oktober 2018

Oktober, 2018

  • 30 Oktober

    Tierärztin wegen illegalem Welpenhandel zu Haft verurteilt

    Symbol-Foto: Verstorbener Malteser-Welpe aus dem illegalen Welpenhandel (Foto: © VIER PFOTEN)

    VIER PFOTEN fordert striktere Regeln beim Onlinehandel mit Tieren Landau/Hamburg. Eine Tierärztin aus der Südpfalz wurde am 29. Oktober vom Amtsgericht Landau wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie Betrug zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. VIER PFOTEN begrüßt das Urteil als wichtiges Signal im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel. Die Tierärztin hielt Hunde unter schlimmen Bedingungen in dunklen, ungeheizten Kellerräumen; sie standen zwischen toten Ratten knöcheltief in ihrem eigenen Kot. Die zum Teil schwer kranken Welpen verkaufte sie unter anderem über eBay-Kleinanzeigen. In der aktuellen Kampagne „dankeEbay“ fordert VIER PFOTEN die Online-Plattform auf, eine Registrierungspflicht für Verkäufer in der Tierkategorie zu beschließen. So könnten Fälle wie dieser künftig verhindert werden. Auf www.dankeebay.de sammelt VIER PFOTEN Unterschriften für diese Forderung. Denise Schmidt, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN Deutschland: „Der Fall in Landau ist grausam, doch leider nur die Spitze des Eisbergs. Der kriminelle Welpenhandel auf eBay Kleinanzeigen ist …

  • 20 Oktober

    Arthrose: Den Hund auf Trab halten

    Die Hundephysiotherapie ist heute weit fortentwickelt. Ein kontrolliertes Bewegungstraining und Massagen gehören zum Therapiepaket (Foto: BfT/Adobe).

    Arthrose ist die häufigste Ursache für Schmerzen beim Hund. Betroffen sind nicht nur ältere Tiere. Bonn. Nebel, Regen, stürmische Winde – der Herbst zeigt sich an so manchem Tag von seiner wenig angenehmen Seite. Wie gut, wenn auch der Hund ein warmes Plätzchen diesem „Schmuddelwetter“ vorzieht. Doch halt! Anstatt sich über einen gemütlichen Sofa-Tag zu freuen, sollten Herrchen und Frauchen jetzt lieber stutzig werden. Wenn Hunde keine Lust mehr auf Bewegung haben, ist das kein gutes Zeichen. Oftmals stecken Schmerzen dahinter. Die häufigste Ursache für Schmerzen beim Hund ist die Arthrose, also ein Gelenkverschleiß, der das übliche altersbedingte „Zipperlein“ überschreitet. Was passiert? Der Gelenkknorpel ist von einer zähen Flüssigkeit, der Synovia, überzogen. Diese Gelenkschmiere sorgt dafür, dass sich Gelenkflächen reibungslos gegeneinander bewegen können. Sie federt auch harte Stöße, wie sie beim Laufen und Springen entstehen, ab. Kommt es in diesem Zusammenspiel zu Störungen, sind dauerhafte Schäden die Folge. Meist tritt …

  • 20 Oktober

    Arthrose beim Hund: Was in den Gelenken passiert

    Ein festes Hundebett an einer warmen, zugfreien Stelle unterstützt die Gelenke und erleichtert das Aufstehen.

    Bonn. Zur harmonischen Bewegung gehört ein ungestörtes Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Bändern. Um dies zu gewährleisten, sind die Gelenke als bewegliche Verbindung der starren Knochen ganz speziell und sehr funktionsfähig aufgebaut: Gelenke bestehen aus einer Gelenkkapsel, die das Gelenk nach außen abschließt. Innen sind sie mit einer Synovialmembran ausgekleidet, die die Gelenkflüssigkeit, also die sogenannte »Gelenkschmiere« (Synovia) bildet. Die Knochenenden sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Dieser Gelenkknorpel hat eine besonders wichtige Aufgabe, denn er besitzt eine enorme Pufferwirkung (»Stoßdämpfer«) und ist somit für die Stoß- und Druckfestigkeit des Gelenks und die Druckdämpfung jeder Bewegung zuständig. Ohne diese Dämpfung wäre ein geschmeidiges Bewegen, geschweige denn ein Belasten der Gelenke, gar nicht möglich. Bereits ein kleiner Fehler in diesem ausgeklügelten System kann schwerwiegende Folgen haben. Eine chronische Gelenkerkrankung bezeichnet man als Arthrose. Diese beginnt mit einer Verletzung im Gelenkknorpelbereich. Ursache solcher Knorpelschäden können zum Beispiel traumatische Verletzungen (Zerrung, Verstauchung), Wachstumsstörungen, die …

  • 11 Oktober

    Der traurige Abschied vom tierischen Mitbewohner

    Besonders in den traurigen Momenten ist es für unsere Tiere wichtig, dass wir sie nicht allein lassen, sondern bei ihnen sind, um gemeinsam Abschied zu nehmen.

    PETA erklärt, warum wir unsere tierischen Freunde in den letzten Minuten niemals allein lassen sollten Stuttgart. Wenn die Schmerzen oder eine unheilbare Krankheit des tierischen Freundes zu groß sind, liegt es in der Hand des Menschen, die Entscheidung zu treffen, den Vierbeiner gehen zu lassen. Die eigene Angst vor einem schmerzlichen Verlust darf nie dazu führen, dass das Tier unnötig leiden muss. Mit der Aufnahme eines tierischen Mitbewohners übernehmen Menschen eine große Verantwortung. Der Freund auf vier Pfoten muss sich auf seinen Begleiter verlassen können, auch schwierigen in Situationen und Stunden. Ein Tier einschläfern zu müssen, fällt vielen Tierhaltern sehr schwer. Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen? Woran erkenne ich, dass es meinem tierischen Freund wirklich schlecht geht? Worauf muss ich achten? PETA rät allen Tierhaltern, in den letzten Minuten bei ihren tierischen Freunden zu bleiben. „Wir Menschen übernehmen mit der Aufnahme eines tierischen Mitbewohners auch die Aufgabe, diesen in …

  • 10 Oktober

    Kennzeichnung und Registrierung schützen Heimtiere im Urlaub

    Kennzeichnung und Registrierung sorgen auch im Urlaub für den größtmöglichen Schutz. (Foto: TASSO e.V.)

    Sulzbach/Berlin. Tierhalter, die mit ihrem Tier verreisen, sollten sicherstellen, dass dieses gekennzeichnet und registriert ist. Darauf macht das Netzwerk „Kennzeichnung und Registrierung (K&R)“ aufmerksam, ein Arbeitskreis bestehend aus den Tierschutzbeauftragten der Länder sowie Experten aus den Bereichen der Tiermedizin, der Transpondertechnologie, der Haustierregister und des Tierschutzes. Nur durch Kennzeichnung und Registrierung eines Tieres ist sichergestellt, dass es seinem Halter zugeordnet werden kann, sollte es zum Beispiel während des Urlaubs entlaufen. „Bei einer Reise ins Ausland ist für Hunde und Katzen eine Kennzeichnung mit einem Transponder verpflichtend, die Registrierung in einem Haustierregister muss der Halter aber selbst vornehmen“, erklärt Dr. Hans-Friedrich Willimzik, Landesbeauftragter für Tierschutz des Saarlandes und Leiter des Netzwerks „K&R“. „Nur beide Maßnahmen in Kombination sind wirkungsvoll: Wenn das Tier gekennzeichnet und registriert ist, kann es im Fall der Fälle unverwechselbar identifiziert werden und nach Hause zurückkehren. Das gilt im Urlaub, aber genauso natürlich zu Hause, weshalb Kennzeichnung und …

  • 9 Oktober

    Wau was? Hundeverhalten einfach erklärt!

    Das Schwanzwedeln von Hunden hat eine wichtige Aussagekraft und ist ein Zeichen der Erregung – egal ob positiv oder negativ (Grafik: UNIQ GmbH).

    Mein-Haustier.de deckt die größten Irrtümer zwischen Hund und Halter auf Holzwickede. Es ist nicht so einfach zu erkennen, was der Hund gerade braucht oder was ihm guttut. Denn bekannterweise kommuniziert er nur über seine Körpersprache, die richtig interpretiert werden muss. Über ihre Bedeutung kursieren viele Mythen. Doch was ist dran an den Erzählungen? Zeit, um über die größten Irrtümer zwischen Hund und Halter zu sprechen. 1. Schwanzwedeln signalisiert Freude Das Schwanzwedeln von Hunden hat eine wichtige Aussagekraft und ist ein Zeichen der Erregung – egal ob positiv oder negativ. „Die Position der Rute ist ausschlaggebend für die Interpretation des Schwanzwedelns. Ein freudiger Hund wedelt mit seiner Rute in einer entspannten, leicht erhobenen Position. Schwanzwedeln mit heruntergezogener Rute signalisiert Unsicherheit. Angst kann sich durch eine zwischen die Hinterläufe geklemmte Rute ausdrücken“, erklärt Christina Nielsen, Hundeexpertin bei Mein-Haustier.de. Der Hund ist entspannt und fühlt sich geborgen, wenn die Rute ruhig nach unten …

  • 9 Oktober

    Herzgesundheit beim Hund – ist das Hundeherz inTAKT?

    Jeder zehnte Hund erkrankt in seinem Leben an einem Herzproblem.

    Berlin. Herzerkrankungen gelten weltweit als Todesursache Nummer eins beim Menschen – allein in Deutschland sind 2015 über 350.000 Menschen an ihnen verstorben. Das Herz ist der Motor unseres Lebens und leistet Enormes. Daher ist es umso wichtiger, bereits bei bestehenden Risikofaktoren einen regelmäßigen Herzcheck als Vorsorge machen zu lassen. Kaum Beachtung finden jedoch Herzerkrankungen beim besten Freund des Menschen – dem Hund. Welcher Halter weiß schon, ob sein Hund Risikofaktoren aufweist oder erste Anzeichen zeigt? Hunde erleiden zwar keinen Herzinfarkt wie Menschen. Aber dafür können bei ihnen Herzklappenfehler oder ein vergrößertes und dadurch geschwächtes Herz auftreten. Jeder zehnte Hund erkrankt in seinem Leben an einem Herzproblem. Und bei älteren Hunden kleiner Rassen ist es sogar jeder Vierte. Zudem gelten manche Hunderassen gefährdeter als andere. Vorsorge muss früh beginnen Fakt ist: die meisten Herzerkrankungen beginnen schleichend. Anfangs wirken betroffene Hunde augenscheinlich gesund. Zwar sind schon Veränderungen am Herzen nachweisbar, aber sie …

  • 9 Oktober

    Umfrage: Ein Herz für Tierschutz

    Möpse leiden aufgrund von Überzüchtung oft ein Leben lang unter gesundheitlichen Beschwerden (Foto: AGILA-Fotolia-Bianca)

    Mehrheit der Haustierhalter spricht sich gegen Überzüchtung aus Hannover. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Aber was dem Mensch gefällt, ist für Haustiere oft gleichbedeutend mit lebenslangen, gesundheitlichen Problemen. Als bekanntes Beispiel dafür gilt der Mops, dessen rundes Gesicht und große Kulleraugen ganz dem Kindchen-Schema entsprechen. In den vergangenen Jahren waren in den Top 10-Listen der beliebtesten Hunderassen stets „Trendhunde“ wie der Mops, aber auch die Französische oder Englische Bulldogge, vertreten. Ihr spezielles Aussehen resultiert jedoch aus einer Überzüchtung. „Sobald eine bestimmte Optik der Gesundheit vorgezogenen wird, ist von Überzüchtung die Rede. Und dafür zahlen die Tiere einen hohen Preis: Eine verkürzte Lebenserwartung und zahlreiche gesundheitliche Probleme sind das Resultat“, warnt Sven Poplawski, Experte der AGILA Haustierversicherung. Eine exklusive Umfrage von AGILA unter 2.540 Hunde- und Katzenbesitzern zeigt: Etwa drei Viertel von ihnen (72,4 %) sind grundsätzlich gegen die Zucht der betroffenen Rassen. Die lebenslangen Konsequenzen und Einschränkungen für …