VIER PFOTEN rät, was zu tun ist
Hamburg. Der Albtraum eines jeden Hundehalters: Der geliebte Vierbeiner ist verschwunden und nahezu unauffindbar. In solchen Situationen heißt es, einen kühlen zu Kopf bewahren und schnellst möglichst effektive Schritte zu unternehmen. Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt hierfür hilfreiche Tipps, auch zu vorbeugenden Maßnahmen.
Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN: „Im Sinne der verantwortlichen Tierhaltung raten wir jedem Hundehalter, sein Tier chippen und in einem Haustierregister registrieren zu lassen. Zusammen mit einer Hundemarke am Brustgeschirr, auf der die Telefonnummer der Halter eingraviert ist, werden die Chancen auf eine Mensch-Tier-Wiedervereinigung um ein Vielfaches erhöht.“
Warum verschwinden Hunde?
Gründe hierfür sind vielfältig: Sie folgen ihrem Jagdtrieb und kommen dabei weit vom Weg ab. Rüden folgen häufig der Spur einer läufigen Hündin, bis sie aus dem Blickfeld der Halter geraten. Laute Geräusche oder ein Unfall können Ursache dafür sein, dass die Tiere teils unter Schock wegrennen.
Erste Maßnahmen

Der Radius
Ältere, behinderte und kleine Hunde legen gewöhnlich keine weiten Strecken zurück. Deutlich anders sieht es bei denen aus, die aufgrund einer Panikattacke weglaufen. Diese rennen oft viele Kilometer weit, um nach Hause zu kommen. Ist ihnen das Areal unbekannt, laufen sie orientierungslos weite Strecken, was die Suche sehr erschwert. Tiere, die aufgrund eines Schocks, zum Beispiel nach einem Unfall, weglaufen, rennen oft weit und suchen dabei Plätze mit wenig Menschenkontakt auf. Bei der Suche nach ihnen sollten demnach auch abgelegene Standorte, leer stehende Gebäude, Garagen und Schuppen abgesucht werden.
Vorbeugende Maßnahmen
Damit die Hunde erst gar nicht verschwinden können, empfiehlt es sich, vorausschauend zu sein und Vorbeugemaßnahmen zu schaffen. Hierzu gehört das Absichern des eigenen Grundstücks durch zum Beispiel einen ausreichend hohen Zaun. Ist der Hund jagdlich orientiert, sollte er in für ihn besonders spannenden Gebieten, wie dem Wald, nicht abgeleint werden. Auch wenn Hunde das Rückrufkommando kennen und es gewöhnlich beherzigen, reagieren sie im Jagdeifer nicht mehr darauf.
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz



































Susanne Reinke - Online-Hundeschule Jagdfieber





