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Monatsarchiv: März 2018

März, 2018

  • 28 März

    Für die Ewigkeit: Wenn Hund und Halter sich ein Grab teilen

    Die gemeinsame Bestattung mit dem geliebten Haustier ist kein Wunschtraum mehr

    Düsseldorf. Die gemeinsame Bestattung mit dem geliebten Haustier ist kein Wunschtraum mehr, sondern in Deutschland mittlerweile vereinzelt möglich. Sehr zur Freude vieler Tierfreunde. Denn für immer mehr Menschen ist das Heimtier mehr als nur ein Tier: Es ist ein Freund, ein Gefährte, ein Familienmitglied. „Insbesondere Senioren äußern oft den Wunsch nach einer gemeinsamen Beisetzung“, sagt Oliver Wirthmann, Diplom-Theologe, Pressesprecher vom Bundesverband Deutscher Bestatter und Geschäftsführer Kuratorium Deutsche Bestattungskultur. Die Bestattungsbranche reagiert auf diesen Wunsch. Nach Angaben von Aeternitas, der Verbraucherhilfe für Bestattungen aus Königswinter, gibt es deutschlandweit mittlerweile zwölf Friedhöfe, auf denen eine Mensch-Tier-Bestattung möglich ist. Tendenz steigend. Rechtliche Situation der Mensch-Tier-Bestattungen Rechtlich steht der gemeinsamen Bestattung nichts im Weg, da das Tier als Grabbeigabe definiert wird. Es gibt allerdings ein paar strikte Regeln zu beachten: Damit die Asche des Tieres als Grabbeigabe dienen kann, wird vorausgesetzt, dass ein menschlicher Leichnam oder dessen Asche bereits zuvor begraben wurde. Es ist …

  • 27 März

    Pelles Abenteuer – Reisen mit tierischer Begleitung

    Pelles Abenteuer – Reisen mit tierischer Begleitung (Foto: © Tasso)

    Sulzbach/Ts. Pelle ist weg. Der Schreck bei Familie Stegemann ist riesig, als sie feststellt, dass ihr kleiner Hund sich in einer stürmischen Nacht unbemerkt aus dem Staub gemacht hat. Und das vom sicher geglaubten Grundstück rund um das Mobilheim auf einem niederländischen Campingplatz. Eigentlich sollte sich Pelle vor der Nachtruhe nur noch einmal kurz erleichtern. Doch nun ist er verschwunden. Sofort startet die große Suche nach dem kleinen ängstlichen Hund. Den ganzen Campingplatz stellen Karen Stegemann und ihr Mann auf den Kopf und auch im nahegelegen Waldstück suchen sie gründlich. Doch Pelle bleibt verschwunden. Dann klingelt plötzlich Karen Stegemanns Handy. „Eine TASSO-Mitarbeiterin sagte etwas irritiert, dass unser Hund in Holland gefunden wurde. Wir hatten ihn aber in der Aufregung noch gar nicht bei TASSO als vermisst gemeldet“, erinnert sich Karen Stegemann an die Nacht voller Ängste. Eine Niederländerin hat Pelle auf einer stark befahrenen Straße entdeckt und sich sehr viel …

  • 10 März

    Tierisch gesund: Schlank und fit, statt dick und träge

    Die Hälfte aller Haustiere ist zu dick: Das ist nicht niedlich, sondern gefährlich.

    Die Hälfte aller Haustiere ist zu dick: Das ist nicht niedlich, sondern gefährlich. Denn mit Übergewicht gehen Gefahren wie Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen einher. Sulzbach/Ts. Die Hälfte aller Haustiere ist zu dick: Das ist nicht niedlich, sondern gefährlich, warnt die in Sulzbach ansässige Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt. Denn mit Übergewicht gehen Gefahren wie Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen einher. „Gerade im Alter macht Tieren zu viel Gewicht wortwörtlich schwer zu schaffen“, sagt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach und fügt hinzu: „Auch eingeschränkte körperliche Belastbarkeit, weniger Bewegungsfreude und viele weitere Beschwerden können durch zu viel Gewicht bedingt sein.“ Übergewicht ist also ein ernstes Problem. Hauptursache dafür ist häufig zu viel Futter im Verhältnis zum Kalorienverbrauch. Entweder sind die Fütterungsmengen zu groß, die Tiere erhalten das falsche Futter, zu viele Leckerchen oder zu wenig Bewegung. Die Regale im Fachhandel sind rappelvoll mit den verschiedensten Leckerbissen, die …

  • 2 März

    Haustierversicherungen schützen vor hohen Kosten

    Im Gegensatz zu Herrchen und Frauchen haben viele Hunde und Katzen keine Krankenversicherung

    Teure Krankheits- und Schadenfälle Koblenz. Familienmitglied, treuer Begleiter, bester Freund des Menschen – Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere Deutschlands. Das Wohlbefinden der Vierbeiner ist ihren Haltern sehr wichtig. Im Gegensatz zu Herrchen und Frauchen haben viele Hunde und Katzen keine Krankenversicherung. Eine Routineuntersuchung kostet im Durchschnitt 200 Euro. In Krankheitsfällen vervielfacht sich diese Summe schnell. Neun von zehn Haustierbesitzern gehen einmal im Jahr mit ihrem Liebling zum Tierarzt. Teuer wird es, wenn das Tier schwer verletzt oder erkrankt ist. Mit einer Operationskosten-Versicherung lassen sich hohe, unerwartete Kosten vermeiden. „Die Versicherung übernimmt ambulante wie auch stationäre OP-Kosten“, sagt Bernd Woschei, Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen Koblenz. „Ebenso wie die Kosten der operationsvorbereitenden Untersuchungen – einschließlich Labortests, Röntgenaufnahmen und Magnet-Resonanz-Tomographien.“ Zudem gibt es kein Jahreslimit. Das heißt, die Versicherung erstattet die Operationskosten in unbegrenzter Höhe. Der Halter kann dabei selbst entscheiden, welchen Tierarzt er aufsucht. Dieser umfassende Schutz gilt auch für …

  • 2 März

    Mit Gobi durch die Wüste – Eine wahre Geschichte

    Mit Gobi durch die Wüste - Eine wahre Geschichte

    „Leonards und Gobis Geschichte zeigt, wie stark die Verbindung zwischen einem Mann und seinem Hund sein kann, und was Menschen bewegen können, wenn sie zusammenarbeiten.“ (Publishers Weekly) Hamburg. Der australische Extremsportler Dion Leonhard hätte sich vermutlich nie träumen lassen, dass ausgerechnet ein Hund sein Leben entscheidend verändern würde. Von dieser ungewöhnlichen Freundschaft und einer dramatischen Suche erzählt Dion in seinem Buch „Mit Gobi durch die Wüste“. Dion Leonard ist Ultramarathon-Läufer und läuft die härtesten Rennen der Welt. Als er für das siebentägige Rennen durch die Wüste Gobi nach China reist, will er in erster Linie den Wettkampf gewinnen. Dafür hat er leichtes Gepäck und nur das nötigste Essen dabei. Womit er nicht rechnet: mit der kleinen Mischlingshündin, die ihn aus ihren großen braunen Augen an der Startlinie anschaut – und dann kilometerweit begleitet. Er nennt sie Gobi, sie schenkt ihm Mut, als er ans Aufgeben denkt. Und schließlich kehrt er …

  • 1 März

    Missstände in der Tierhaltung gesehen – was tun?

    Missstände in der Tierhaltung gesehen – was tun?

    Hamburg. Plötzlich wird man Zeuge von Tierquälerei. Oder zweifelt daran, ob die Tierhaltung des Nachbarn tiergerecht ist. VIER PFOTEN zeigt auf, wann dringender Handlungsbedarf besteht und Sie sich kümmern sollten. Ina Müller-Arnke, Agraringenieurin bei VIER PFOTEN, schickt eines gleich voraus: „Im Zweifelsfall lieber einmal zu früh reagieren als zu spät!“. Ein Alarmsignal, das Beobachter in jedem Fall hellhörig machen sollte, sind Tiere, die stark Laute von sich geben. „Sie könnten offensichtlich in Not sein. Aber nicht immer machen sich Tiere, die dringend Hilfe benötigen, bemerkbar“, weiß Ina Müller-Arnke. Ein freundliches Wort Laut Erfahrung der Expertin basieren mangelhafte Haltungsbedingungen von Heim- und Nutztieren häufig nicht auf Absicht oder Böswilligkeit, sondern Unkenntnis oder fehlendem Interesse für die Bedürfnisse der Tiere. Deshalb hilft es manchmal schon, dem Halter freundlich zu erklären, dass sein Tier leidet und ihm gleichzeitig entsprechende Abhilfen aufzuzeigen. Doch es gibt auch Situationen, die sofortiges Handeln erfordern. „In diesem Fall …