Startseite > Gesundheit + Pflege

Gesundheit + Pflege

Für welche Hunde ist ein Mückenschutz empfehlenswert?

Mücken können mit ihrem Stich gefährliche Krankheitserreger auf Hunde übertragen

Mücken können mit ihrem Stich gefährliche Krankheitserreger auf Hunde übertragen. Spezielle Floh- und Zeckenschutzpräparate vom Tierarzt können auch vor Mückenstichen schützen. Leverkusen. Mücken kommen rund um den Globus vor und sind zum Teil berühmt berüchtigt. Je nach Art können sie beim Blutsaugen unterschiedliche Erreger auf Hunde übertragen: Stechmücken etwa die Larven von Haut- und Herzwürmern, Sandmücken den Erreger der Leishmaniose. Ein Schutz vor ihnen ist vor allem für Hunde wichtig, die mit ihrer Familie in den Süden reisen, denn dort sind die von Mücken auf Hunde übertragenen Erkrankungen schon jetzt weit verbreitet. Aber auch Hunde aus Spanien, Italien oder Griechenland, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben, können unbemerkt Parasiten wie Herz- und Hautwürmer in sich tragen. Grundsätzlich ist es daher ratsam, Hunde aus dem Ausland bereits vor ihrer Einreise nach Deutschland auf bestimmte Erkrankungen zu testen, um das Risiko einer Verbreitung von gefährlichen Parasiten zu verringern. Da es …

weiterlesen »

Zeckenplage: Tierbesitzer sollten Ihre Lieblinge und sich selbst schützen

Zecken übertragen Krankheiten auf Haustiere und Menschen

Laut Bundestierärztekammer erwarten Experten für 2019 eine regelrechte Zeckenplage. Die Gefahr von durch Zecken übertragenen Krankheiten steigt. Zecken gefährden über Hund oder Katze auch den Menschen. Unterschleißheim. In der warmen Jahreszeit werden Zecken wieder vermehrt zum Problem für Haustiere – aber auch für deren Besitzer und Familien. So hat eine US-Studie gezeigt, dass Familien mit Haustieren einem höheren Risiko ausgesetzt sind, selbst Zecken zu haben und dadurch eher an einer durch Zecken übertragenen Krankheit zu erkranken. In diesem Jahr erwarten Experten laut Bundestierärztekammer (BTK) besonders hohe Zeckenzahlen und sprechen bereits von einer bevorstehenden Zeckenplage. “Durch den trockenen Sommer und milden Winter im vergangenen Jahr hatten Zecken die besten Bedingungen, sich zu vermehren,” so die Bundestierärztekammer in einer aktuellen Pressemeldung. Deshalb sollten Tierbesitzer unbedingt vorbeugende Maßnahmen umsetzen, um ihre geliebten Vierbeiner zu schützen, so die Bundestierärztekammer weiter. Zecken übertragen Krankheiten auf Haustiere und Menschen – lückenlose Prophylaxe nötig Zecken sind nicht …

weiterlesen »

Hitze in Deutschland: Tiere leiden unter sommerlichen Temperaturen

Tiere müssen sich bei großer Hitze genauso abkühlen, wie Menschen, ansonsten können die Temperaturen schnell zu einer großen Gefahr werden

PETA-Expertin gibt Tipps gegen Sonnenbrand, Hitzeschock und Co. Stuttgart. Die Sonne ist da, Deutschland erwartet Temperaturen von bis zu 40 Grad. Während viele Menschen das sommerliche Wetter genießen, benötigen Hunde, Katzen, Kaninchen oder Pferde jetzt besonderen Schutz und das wachsame Auge ihres menschlichen Begleiters, denn Kreislauf und Körpertemperatur der Tiere sind sehr sensibel. Kaninchen beispielsweise buddeln in freier Wildbahn verzweigte Tunnel und Höhlen, in die sie sich bei hohen Außentemperaturen zurückziehen können. In Gefangenschaft leiden die sensiblen Tiere häufig unter den heißen Temperaturen. Hunde überhitzen leicht, da sie nicht über den Körper schwitzen können. Auch Pferde sind betroffen – rappschwarzes oder weißes Fell macht die Tiere sonnenempfindlich; Sonnenbrand oder sogar ein Hitzeschock können die Folge von zu starker Sonneneinstrahlung sein. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat hilfreiche Tipps für Tierhalter zusammengestellt. „Tiere müssen sich bei großer Hitze genauso abkühlen, wie Menschen, ansonsten können die Temperaturen schnell zu …

weiterlesen »

Die Hitzewelle bringt den Tod

Tödliche Hitzefalle: Jedes Jahr sterben Hunde im Sommer im aufgeheizten Auto, weil Tierhalter die Gefahr unterschätzen.

Sulzbach/Ts. Die Temperaturen sollen im Bundesgebiet auf weit über 30 Grad klettern. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, fürchtet, dass Nachlässigkeit, Unwissenheit und Unverständnis in den kommenden Tagen wieder für tierische Todesfälle sorgen werden und warnt daher erneut eindringlich davor, Hunde bei diesen Temperaturen im Auto zu lassen. Zu groß ist das Risiko eines gefährlichen Hitzschlages. Damit einem Vierbeiner im Ernstfall sofort geholfen werden kann, gibt TASSO Tipps für die medizinische Versorgung. Das Wichtigste ist, den Hund aus der heißen Situation herauszuholen und zu kühlen. „Am besten wird er in den Schatten gebracht und dort entsprechend versorgt“, sagt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Anschließend sollte der Hund mit kühlem, jedoch nicht mit eiskaltem Wasser, nass gemacht werden. „Es darf ruhig eine größere Menge Wasser verwendet werden, denn das Ziel ist, den Hund wirklich bis auf die Haut zu durchnässen“, erklärt Dr. Anette Fach. Darüber …

weiterlesen »

Sommer, Sonne, Wasserbedarf

Nicht nur in der Sommerhitze ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr wichtig für Hunde, Katzen und Co.

PETA-Expertin gibt Tipps, um Hunde, Katzen und Co. zum Trinken zu animieren Stuttgart. Trinken erwünscht: Nicht nur an heißen Tagen ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr wichtig für Tiere, manche Zwei- und Vierbeiner trinken generell zu wenig. Bei Hitze oder besonderer Anstrengung kann sich der Wasserbedarf allerdings vervielfachen. Als Langzeitfolgen des mangelnden Wasserkonsums können vor allem bei Katzen und Hunden Nierenleiden und Blasensteine auftreten. In der Sommerhitze ist schlimmstenfalls ein Hitzschlag oder Kreislaufkollaps die Folge. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, um Hunde, Katzen und Co. zum Trinken zu animieren. „Nehmen Tiere zu wenig Flüssigkeit auf, kann Hitze lebensgefährlich werden“, so Jana Hoger. „Wer gut informiert ist, verhilft Zwei- oder Vierbeinern zu Sonnentagen ohne Wärmeleiden.“ PETAs Tipps auf einen Blick Mehrere Trinknäpfe an verschiedenen Orten anbieten: Dies hat zwei Vorteile – einerseits muss der Vierbeiner niemals weit laufen, andererseits haben auch Hunde und vor allem Katzen …

weiterlesen »

Gehirnjogging für Hunde

Computerspiele sollen Hundesenioren geistig fit halten - geistigen Abbau kann man mit gezieltem Training entgegenwirken

Computerspiele sollen Hundesenioren geistig fit halten Düsseldorf. Lebenslanges Lernen soll das Wundermittel gegen die Verringerung der geistigen Fähigkeiten sein. Was für den Menschen gilt, gilt womöglich auch für den Hund. Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) haben herausgefunden, dass Computerspiele alten Hunden nicht nur Spaß machen. Laut der Kognitionsbiologen des Messerli Forschungsinstitutes der Vetmeduni Vienna können einfache Denkaufgaben am Computer, verbunden mit einem Belohnungssystem, Hunde bis ins hohe Alter auch geistig fit halten. Die Ergebnisse der Studie haben die Experten kürzlich im Fachblatt „ACM Digital Library“ veröffentlicht. Tabletspiele für Vierbeiner In ihrem Trainingslabor haben die Wissenschaftler festgestellt, dass Hunde auf kognitives Training mit Lernspielen am Touchscreen ansprechen. Daher gelte es jetzt, das interaktive „Hunde-Sudoku“ für die Heimanwendung zu entwickeln. Das Forscherteam hofft, mit seiner Studie Techniker, Softwareentwickler und Hundehalter für Kooperationen zu begeistern. Auch alternde Hunde sollte man geistig fordern Die Wissenschaftler monieren, dass viele Halter ihre Hundesenioren aus …

weiterlesen »

Keine Angst vor dem Fuchsbandwurm

Die Gefahr, als Mensch an den Folgen eines Fuchsbandwurmbefalls zu erkranken, ist verschwindend gering

PETA-Expertin klärt über mögliche Risikogruppen und Präventivmaßnahmen auf Stuttgart. Keine Angst vor dem Fuchsbandwurm: Noch immer wird der Parasit als Argument benutzt, um die Jagd auf die Füchse zu rechtfertigen. Dabei ist der Fuchsbandwurm eine der seltensten parasitären Infektionskrankheiten. Aufgrund des direkten Kontakts mit Füchsen zählen insbesondere Jäger und bei der Jagd eingesetzte Hunde zur Risikogruppe. PETA-Expertin Nadja Michler klärt über Mythen zur Ansteckungsgefahr auf und gibt nützliche Tipps, wie Menschen mit der Thematik umgehen und Präventivmaßnahmen ergreifen können. „Furcht und Panik sind in keiner Weise angebracht. Der Fuchsbandwurm zählt laut der Universität Würzburg zu den seltensten Parasitosen Europas“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Im Jahr 2015 lag die Neuerkrankungsrate bei 0,00005 Prozent, was unter 82 Millionen Deutschen 45 Erkrankungen entspricht. Sogar das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden, ist höher.“ Fünf Tipps und nützliche Fakten zum Fuchsbandwurm Ruhe einkehren lassen: In erster Linie gilt es, dass …

weiterlesen »

Fuchsräude – eine Gefahr für Hund und Halter

Fuchsräude wird durch Sarkoptes-Milben hervorgerufen. Für Füchse endet die Krankheit oft tödlich.

Ingelheim. Im Sommer legen sich Zecken auf die Lauer. Doch es macht sich noch ein weiterer Parasit breit: die Sarkoptes-Milbe. Sarkoptes-Milben, Verursacher der sogenannten „Fuchsräude“, können Vier- und Zweibeinern gefährlich werden. Die Fuchsräude geht um! Aktuell beschäftigt die „Fuchsräude“ vielerorts die Lokalpresse.¹ Fuchsräude wird durch Sarkoptes-Milben (Grabmilben, Sarcoptes scabiei var. canis) hervorgerufen. Für Füchse endet die Krankheit oft tödlich. Da die Fuchsräude hoch ansteckend ist, raten Jäger in betroffenen Regionen Hundebesitzer zu besonderer Vorsicht. Denn: Für eine Infektion reicht der Kontakt mit einem Fuchsbau oder Hinterlassenschaften von Füchsen. Symptome der Fuchsräude Sarkoptes-Milben bohren zur Eiablage Gänge in die Haut. Betroffene Hunde leiden unter massivem Juckreiz, der so stark sein kann, dass sie sich Selbstverletzungen zufügen. Die Haut kann gerötet sein und Papeln, Pusteln oder Krusten aufweisen. Auf der geschädigten Haut siedeln sich Bakterien an, die die Symptome noch verschlimmern. Ansteckungsgefahr auch für den Hundehalter Vorsicht: Es kann auch zu einer …

weiterlesen »

Urlaub mit Hund am Mittelmeer

Hunde, die ihre Halter bei Urlaubsreisen nach Süd- und Südosteuropa begleiten, sollten unbedingt vor Leishmaniose geschützt werden.

Fünf Fakten zur Reisekrankheit Leishmaniose Leishmaniose-Infektionen sind in vielen Urlaubsregionen Süd- und Südosteuropas ein Gesundheitsrisiko für Hunde Leverkusen. Leishmaniose ist eine gefährliche Infektionskrankheit, die für Hunde tödlich enden kann. Daher sollten Tiere, die mit in den Urlaub nach Süd- oder Südosteuropa reisen, unbedingt vor einer Übertragung des Erregers durch Sandmücken geschützt werden. Wir haben fünf wissenswerte Fakten zu dieser im Mittelmeerraum weit verbreiteten Erkrankung zusammengestellt: 1. Die Sandmücke als Überträger Hunde infizieren sich über den Stich der Sandmücke mit dem Erreger der Leishmaniose. Sandmücken tragen den Namen wegen ihrer gelbbraunen Färbung – nicht, weil sie sich im Sand aufhalten. Dort sind sie sogar eher selten zu finden. 2. Ferienwohnung statt Campingplatz Sandmücken sind dämmerungs- und nachtaktiv und fliegen in der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Da sie sehr windanfällig sind, trifft man sie kaum oberhalb des ersten Stockwerks an. In Risikogebieten sind deshalb oberhalb gelegene Ferienwohnungen als Urlaubsdomizil für Hundehalter …

weiterlesen »