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Ausbildung und Erziehung

Brut- und Jungtierzeit: Tipps für den Hundespaziergang

Hunde können im Jagdfieber auch Menschen oder sich selbst gefährden

VIER PFOTEN bittet Hundehalter um Rücksichtnahme Hamburg. Vögel, Rehe, Hasen und Co. bekommen jetzt im Frühling ihre Jungen. Daher bittet VIER PFOTEN in den kommenden Wochen Hundehalter um Rücksicht: Ihre Vierbeiner sollten im Wald keinesfalls frei, sondern nur an der langen Leine laufen. „Wird beim Hund der Jagdinstinkt geweckt, gibt es oft kein Halten mehr – und das kann Wildtieren zum Verhängnis werden“, sagt VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross und gibt Tipps für den Hundespaziergang während der Jungtierzeit. Hunde können im Jagdfieber auch Menschen oder sich selbst gefährden, etwa wenn sie unkontrolliert über die Straße laufen. „Außerdem dürfen Jäger in den meisten Fällen Hunde, die jagen, laut den Jagdgesetzen der Bundesländer zum Schutz der Wildtiere töten“, warnt Sarah Ross. Urtrieb Jagd Für den Hund ist die Jagd ein natürliches und selbstbelohnendes Verhalten. „Es ist ein tief in den Genen verankerter Urtrieb des Hundes. Je nach Rasse ist dieser unterschiedlich stark …

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Spürnase in Aktion: Objektsuche für Hunde

Objektsuche: Kick fürs Hunde-Selbstbewusstsein

Düsseldorf. Die Nase nah am Boden schnüffelt der Vierbeiner konzentriert, nimmt eine Fährte auf, läuft zielstrebig weiterschnüffelnd los und legt sich schließlich vor einem Stein auf den Boden. Was folgt, sind eine Belohnung und große Freude bei Hund und Halter. Denn unter dem Stein war genau der Gegenstand versteckt, den die Fellnase suchen sollte. Diese und ähnliche Szenen sind typisch für die Objektsuche – eine besonders artgerechte Beschäftigung für vierbeinige Spürnasen aller Altersklassen. Auf die Plätze, fertig, schnüffeln! Die Objektsuche ist aus dem Einsatz von Polizei- und Zollhunden hervorgegangen. „Sie befriedigt die natürliche Vorliebe unserer Hunde fürs Schnüffeln und macht sich deren feinen Geruchssinn zunutze“, sagt Svenja Bartuschat von der Hundeschule Weser-Hunde im norddeutschen Ritterhude. „Die Tiere werden mithilfe von Belohnungen und Lob auf einen bestimmten Gegenstand konditioniert. Diesen suchen sie dann konzentriert und lernen im Laufe der Zeit sogar, ihn von anderen, identisch aussehenden Objekten zu unterscheiden. Und das …

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Hunde jagen invasive Käfer

Zoe ist darauf trainiert verschiedene Arten von Schädlingen aufzuspüren und zu melden (Foto: Neozoen Detection Dogs)

Bremen. Insekten aus Asien richten in europäischen Wäldern erhebliche Schäden an. Die Behörden setzen jetzt auf Spürhunde, um die asiatischen Käfer zu finden und auszurotten. Der Asiatische Laubholzbockkäfer ist ein besonders aggressives Exemplar. Er hat lange, schwarz-weiß gestreifte Fühler und wird vier Zentimeter groß. Jedes Weibchen legt bis zu 70 Eier, deren Larven sich in Bäume bohren und sie mit immer breiter werdenden Gängen aushöhlen. In China hat der Asiatische Laubholzbockkäfer bereits Millionen von Bäumen vernichtet – und er ist nur einer von mehreren invasiven Käfern, die nach Europa eingeschleppt wurden und die heimische Flora gefährden. In Deutschland, Frankreich und Italien haben Hundeführer mit Spürhunden den Kampf gegen die Schädlinge aufgenommen. Carmelo Colletti aus dem schwäbischen Lörrach hat „Zoe“ und „Coffee“, eine Belgische Schäferhündin und einen Chesapeake Bay Retriever, darauf trainiert, zwei Arten invasiver Käfer zu erschnuppern. Die befallenen Bäume müssen im weiten Umkreis gefällt werden, um die Ausbreitung der …

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Diebe auf vier Pfoten

Einer der größten Fehler, die Hundehalter machen können, besteht darin, Hunden vom Tisch aus Speisen zu reichen.

Wie Hundefreunde ihre Vierbeiner vom Esstisch fernhalten Düsseldorf. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann reichen. Schon hat der Hund die Wurst vom Tisch oder den Braten aus der Küche gemopst. Zwar lassen sich derartige Zwischenfälle in Haushalten mit Hunden nicht restlos ausschließen. Aber es gibt Mittel und Wege, um der Diebeslust der Vierbeiner entgegenzuwirken und für ungestörte Mahlzeiten zu sorgen. Bloß keine Erfolgserlebnisse gönnen „Die Weichen werden gestellt, so lange der Hund ein Welpe ist“, weiß Sabine Winkler, Inhaberin einer Hundeschule und Autorin diverser Hunde-Ratgeber, aus Erfahrung. Während der ersten drei Monate nach Anschaffung der Tiere sollten Halter ihre Vierbeiner so selten wie möglich allein lassen. Es kommt darauf an, dass es den Hunden möglichst niemals gelingt, eine menschliche Mahlzeit zu stibitzen. Daher sollten Halter bei jedem entsprechenden Versuch ihrer jungen Fellnasen sofort unmissverständlich eingreifen, deutlich „nein“ sagen und die Welpen zur Seite schieben. „Die Tiere werden ihr Diebesglück andernfalls …

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Hundetraining zum Schutz vor Giftködern

Immer wieder erregen Giftköderfunde die Gemüter - Training mit dem Hund hilft

Düsseldorf. Immer wieder erregen Giftköderfunde die Gemüter. Unter Hundehaltern grassiert die Angst, dass es irgendwann womöglich das eigene Tier treffen könnte. Doch dieses Risiko lässt sich minimieren, sagt die Verhaltensbiologin Arianne Ullrich, Inhaberin einer Hundeschule und Pressesprecherin des Berufsverbands der Hundeerzieher und Verhaltensberater. V. (BHV). Am meisten lernen Hunde im Welpen-Alter. Deswegen gilt es, den Vierbeinern schon zu dieser Zeit elementare Verhaltensweisen beizubringen, auf Abbruchsignale zu hören und auf Kommando zu ihren Herrchen oder Frauchen zu laufen, auch mit Hinblick auf das Anti-Giftköder-Training. „Hundehalter erreichen dann am meisten, wenn die Welpen ihnen vertrauen. Nur dann zeigen die Tiere ihren Menschen stolz, was sie gefunden haben, statt zu fürchten, dass es ihnen entrissen wird“, erklärt Ullrich. Die Expertin empfiehlt zudem, Hunden so früh wie möglich beizubringen, dass es sich lohnt, etwas aus der Schnauze fallen zu lassen, wenn der Besitzer es sagt: indem die Halter das Fundstück gegen ein Leckerli eintauschen. …

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Von wegen wie Hund und Katz

Eine richtige Freundschaft zwischen Hunden und Katzen ist durchaus möglich

Haustier-Expertin Christina Nielsen erklärt, wie sich die Tiere vertragen und wie man sie aneinander gewöhnt Holzwickede. Hunde und Katzen vertragen sich nicht? Diese Meinung hält sich hartnäckig. Doch mit den richtigen Tricks kann das Zusammenleben der Vierbeiner harmonisch verlaufen. Mein-Haustier.de erklärt, wie man die Tiere sanft aneinander gewöhnt. Eine richtige Freundschaft zwischen Hunden und Katzen entsteht meist nur, wenn sich die Tiere schon als Welpen und Kitten kennenlernen, denn dann zeigen sie noch keine Dominanz und gehen entspannter miteinander um. Schwieriger ist es, die Tiere später aneinander zu gewöhnen. Doch auch das kann funktionieren – und so klappt es! Wer war zuerst da, Hund oder Katze? Tipps für die Vorbereitung Lebt bereits eine Katze im Haushalt und ein Hund soll dazukommen, wird dieser von der Katze als Eindringling in ihrem Territorium wahrgenommen. Hunde stehen Neuankömmlingen generell aufgeschlossener gegenüber. „Wichtig ist, dass beide Tiere einen Rückzugsort haben, an dem sie ungestört …

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Erster Diabetikerwarnhund Deutschlands verstorben

Finn - erster Diabetikerwarnhund in Deutschland (Foto: DAZ)

Poole, Dorset (UK). Finn, der erste Diabetikerwarnhund Deutschlands ist im Alter von elfeinhalb Jahren nach einer langjährigen Herzinsuffizienz verstorben. Der Rüde rettete vielen Menschen das Leben. Nicht nur zahlreichen Diabetikern half er durch das Warnen vor Unterzuckerungen, sondern auch vielen anderen Menschen, denen er zufällig begegnete. Traf er im Restaurant oder einer Schlange im Supermarkt auf Fremde, bemerkte er sofort, wenn ein medizinischer Notfall drohte. So warnte er in seinen elf Lebensjahren mehrere Menschen vor Schlaganfällen und Herzinfarkten, wodurch jeweils rechtzeitig ein Rettungswagen gerufen werden konnte. Noch eine halbe Stunde vor seinem Tod warnte er sein diabetisches Frauchen vor einer Unterzuckerung. Durch zahlreiche Medienauftritte von Finn in seinen ersten Lebensjahren, wurde die Möglichkeit von Diabetikerwarnhunden für Typ 1 Diabetiker im deutschsprachigen Raum bekannt. Die Leidenschaft des ersten Diabetikerwarnhund Deutschlands war nicht nur seine Hilfe für Menschen in Not, sondern auch Fußball. Am Freitag, 15. Juni 2018 schaute Finn, der in …

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Flächensuche mit Hund

Die Flächensuche bietet unglaubliche Vielfalt und schafft eine enge Verbindung zwischen Mensch und Hund

Vom Freizeitspaß bis zur Vermisstensuche im Rettungseinsatz Stuttgart. Die Flächensuche bietet unglaubliche Vielfalt und schafft eine enge Verbindung zwischen Mensch und Hund. Sie ist spielerische Beschäftigung, spannendes Hobby oder hilft bei der Vermisstensuche im Rettungseinsatz. Das Buch liefert reich bebildert und leicht verständlich Hintergrundwissen und Anleitungen für das Training der Flächensuche im stufenweisen Aufbau. So kann jeder Hundeführer selbst entscheiden, welcher Schwierigkeitsgrad der für ihn geeignete ist und welche Suchstrategie er verfolgen möchte. Martina Strickers Ausbildungskonzept setzt auf Logik und Klarheit. Es trägt den gesteigerten Anforderungen unserer dicht besiedelten Umwelt Rechnung und vermeidet so im Hobbybereich Konflikte. Das verbessert, speziell wichtig im Rettungshundeeinsatz, die Erfolgsquote. Martina Stricker ist seit 2000 aktive Rettungshundeführerin und seit 2007 auch als Ausbilderin im Rettungshundewesen tätig. Mit viel Leidenschaft erforscht die Autorin mit besonders ambitionierten Hundeführern die Fähigkeiten und Arbeitsweisen von Suchhunden. Ihr Ausbildungskonzept basiert auf Naturgesetzen, intensiver Beobachtung, vielen praktischen Erfahrungen, Fortbildung und dem …

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Locker an der Leine: entspannt spazieren mit dem Hund

Düsseldorf. Es sollte ein schöner Spaziergang werden – eigentlich. Doch der Hund an der Leine zieht mal nach rechts, dann nach links, sprintet in jede Richtung, nur nicht in die, in die er laufen soll, und verzweifelt rennen Frauchen oder Herrchen dem Tier hinterher. „Es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Hund an der Leine zieht“, sagt Hundetrainerin Verena Helfrich von der Hundeschule PudelsKern. „Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem oft, dass viele Hunde nie gelernt haben, entspannt an der Leine zu laufen und sich nach ihrem Menschen zu richten.“ Daher ist für einen lockeren Spaziergang an der Leine wichtig, dass Hunde vorab trainieren, ihren Impuls zu kontrollieren, Frustration auszuhalten und nicht nach Gutdünken loszurennen. „Eine gute Möglichkeit das zu trainieren ist, dem Hund beizubringen, ruhig neben seinem Menschen sitzen zu bleiben“, sagt Helfrich. Für das Training können Halter auch einen Ball ins Spiel bringen. Sie legen ihn vor die …

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