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Ausbildung und Erziehung

Unternehmen rund um den Hund

Hundetrainer müssen Experten in der Mensch-Hund-Kommunikation sein und auch mit den Hundehaltern professionell kommunizieren können (Foto: Kölner Hunde-Akademie)

Wege zum Traumjob Lohmar. Hunde sind die besten Freunde des Menschen und eine Zukunftsperspektive für alle diejenigen, die auch beruflich den Hund in den Mittelpunkt stellen wollen. Die Berufe rund um den Hund sind vielfältig. Sie reichen vom Hundepsychologen über Hundephysiotherapeuten, Tierheilpraktiker und Hundetrainer, -friseure und -fotografen bis hin zu Ernährungsberatern, Inhabern von Hundeschulen, Züchtern und Hundepensionen. Sie alle brauchen eine qualifizierte Ausbildung, um die arteigenen Ansprüche der Hunde zu kennen und zu berücksichtigen. Doch der Markt ist unübersichtlich, viele Berufsbezeichnungen nicht geschützt. „Für verantwortungsbewusste Hundeliebhaber sollte eine qualifizierte Ausbildung für ihre Arbeit mit Hunden eine Selbstverständlichkeit sein“, erklärt Susanne Ronneberg, Inhaberin der Kölner Hunde-Akademie . Allen, die sich auf dem großen und zum Teil unübersichtlichen Markt der Aus- und Weiterbildungsangebote orientieren möchten, gibt sie folgende Empfehlungen aus ihrer langjährigen Erfahrung. Ideal ist es, wenn die Fachkenntnisse von verschiedenen Referenten vermittelt werden, um unterschiedliche Lehrmeinungen kennenzulernen: „Indem man die verschiedenen …

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Zu viel Programm führt bei Hunden zu Dauerstress

Powerdog: Zu viel Programm führt beim Hund zu Dauerstress

Düsseldorf. Von wegen, so ein Hund ist anstrengend und muss immer beschäftigt und bespaßt werden. Im Gegenteil: „Zu viel Beschäftigung kann den Vierbeiner so überdrehen, dass er kaum noch runterkommt“, sagt Dr. Barbara Schöning, Präsidentin der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) und Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz. Wenn es allen zu viel wird, sollten Hund und Halter sich möglichst entspannen und einen Gang runterschalten. Der Hund, ein Nervenbündel Der Terminkalender einiger Vierbeiner steht dem eines Managers in nichts nach: heute Leinentraining, morgen -Parcours, übermorgen Clickertraining. Hinzukommt, dass täglich mehrere Stunden gespielt und mindestens dreimal um den Block gerannt wird. Wenn dann der Hund zum Zappelphilipp auf vier Pfoten mutiert, hören Halter häufig, dass man den Vierbeiner doch mal so richtig auspowern müsse. Fazit: Der Hund steht dauerhaft unter Strom und kommt gar nicht mehr runter, der Halter ist verunsichert und beide sind erschöpft. Das macht keinen Spaß und ist …

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Studie: Hunde fördern die Konzentration

Gute Nachrichten für Pädagogen, die ihre Tiere im Unterricht einsetzen: Die Anwesenheit der Vierbeiner erleichtert es den Schülern, sich zu konzentrieren. Bremen. Lehrkräfte, die ihre Hunde ins Klassenzimmer mitnehmen, berichten von vermehrter Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und einem besseren Sozialverhalten ihrer Schüler in Gegenwart des Tieres (Beetz, Kotrschal 2012). Dass Kinder sich dank dieses Tierkontakts auch besser auf ihre Aufgaben konzentrieren können, legt eine Untersuchung der Universität Basel mit weiteren Schweizer Institutionen (u.a. IEMT Schweiz) nahe. Die Wissenschaftler Dr. Karin Hediger und Dr. Dennis C. Turner führten Tests mit 24 Schülern zwischen zehn und 14 Jahren durch. An zwei aufeinander folgenden Tagen hatten die Schüler jeweils vier Tests am Computer zu bewältigen, die ihr Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit auf die Probe stellten. Für die Auswertung spielte neben der Anzahl der korrekten Antworten auch eine Messung der Hirnaktivitäten eine Rolle. Zusätzlich füllten alle Kinder Fragebögen aus, die ihre Stimmung festhielten. An einem der …

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Ein Hund aus zweiter Hand

Düsseldorf. Mitleid ist der denkbar schlechteste Grund einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Second-Hand-Hunde haben oft eine unschöne oder traumatische Vergangenheit, sind schlecht sozialisiert, reagieren aggressiv oder sind in einer anderen Form auffällig. Bevor man sich einen Mitbewohner aus dem Tierheim zulegt, sollte man sich unbedingt fragen, ob man bereit ist, sein Leben für einen Vierbeiner zumindest in Teilen umzukrempeln. Revierbewusstsein In den ersten Tagen und Wochen ist der neue vierbeinige Mitbewohner durch den Umzug noch stark verunsichert. Seinen wahren Charakter zeigt er womöglich erst später. ARAG Experten raten, dem Tier durch klare Regeln und konsequente Ansagen zu zeigen, wo sein Platz in seinem neuen Rudel ist. Er muss wissen, wo das eigene Körbchen und der Fressnapf stehen und sollte möglichst schnell alle Personen kennenlernen, die mit ihm unter einem Dach oder in näherer Umgebung leben werden. Da zugezogene Hunde in der Regel noch kein Revierbewusstsein zeigen, akzeptieren sie …

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Hund und Katze – Keine Angst vor dem Tierarzt

Hund und Katze – Keine Angst vor dem Tierarzt

VIER PFOTEN: Frühes Üben lohnt sich für Vierbeiner und Halter Hamburg. Schon der Anblick der Transportbox oder der Tierarztpraxis kann bei Vierbeinern tierische Angst und Fluchtreaktionen auslösen. VIER PFOTEN zeigt, wie Sie Hund und Katze mit einfachen Übungen vor dieser Angst schützen können. „Angstverhalten beim Tierarzt kann am Wirkungsvollsten vorgebeugt werden, wenn bereits Welpen und Jungtiere behutsam auf den Praxisbesuch vorbereitet werden“, erklärt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. „Spielen Sie Tierarzt“, lautet ihr Tipp. Sie ergänzt: „Heben Sie ihren Vierbeiner öfters auf einen Tisch, ‚untersuchen‘ Sie in regelmäßigen Abständen die Ohren, öffnen Sie den Fang des Tieres zur Zahnkontrolle und schauen Sie ihm öfter mal in die Augen.“ Durch das sanfte Abtasten des Körpers beim gesunden Tier lassen sich spätere Abweichungen leichter feststellen. „Während des ersten Tierarztbesuches sollte nach Möglichkeit keine schmerzhafte Behandlung oder Impfung durchgeführt werden“, gibt Birgitt Thiesmann zu bedenken. „Eine gründliche Untersuchung reicht für den Anfang.“ …

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Leckerli sinnvoll einsetzen – Tipps von Tiertrainer Marcus Wolff

Leckerli sinnvoll einsetzen. Foto: Mars Petcare

Viersen. Feiiiin hat er das gemacht! Und sich damit auch ein Leckerli verdient, oder? Die kleinen Happen eignen sich hervorragend als Belohnung oder zur Motivation. Auch die Tierpfleger im Pet-Center des Tiernahrungsherstellers Mars Petcare (Pedigree, Cesar & Co.) setzen sie gezielt ein, wenn sie mit den Tieren arbeiten und Hunden zum Ausgleich z. B. Frisbee-Spielen beibringen. Tiertrainer Marcus Wolff empfiehlt Hundehaltern, bei der Belohnung vor allem auf das Timing zu achten und die leckeren Extras auf die Tagesfütterung abzustimmen. Hunde brauchen klare Signale, die ihnen sagen: „Alles richtig gemacht!“ Das Grundprinzip in der Ausbildung ist deshalb: Richtiges Verhalten positiv bestärken, falsches Verhalten zunächst ignorieren und – wenn nötig – auch klare Grenzen setzen. Lob motiviert, z. B. in Form von Kuscheln und Spielen. „Eine Belohnung ist dann wirkungsvoll, wenn sie in exakt dem Moment, in dem der Hund eine Übung richtig macht, gegeben wird“, sagt Marcus Wolff. Das Timing sei …

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Einsatz von Vierbeinern: Tierische Co-Therapeuten im Trend

Immer häufiger werden Hunde, Katzen oder andere Tiere zur Unterstützung in Psycho-, Physio- und weiteren Therapien eingesetzt. Das belegen Zahlen des Internetportals www.tiergestuetzte-therapie.de, das von Mars unterstützt wird und eine Orientierung im Dschungel der Praxisangebote bietet. Bremen. Dass der Kontakt zu Tieren heilsam sein kann, hat die Wissenschaft längst bestätigt: Ihre Anwesenheit senkt Blutdruck und Herzfrequenz, fördert Entspannung, Konzentration und Motivation. „Das erkennen auch immer mehr Pädagogen und Therapeuten“, sagt Veronica Steinkampf. Die Heilpädagogin betreibt seit 15 Jahren das Internetportal www.tiergestuetzte-therapie.de, das den umfangreichsten Überblick über das vielfältige Angebot tiergestützter Interventionen in Deutschland gibt. „Als ich vor 20 Jahren anfing, tiergestützt zu arbeiten, gab es kaum Verständnis dafür, was Tiere leisten können – heute boomt der Einsatz vierbeiniger Co-Therapeuten“, sagt Steinkampf. In ihrem Portal sind derzeit 600 Anbieter bundesweit registriert. „Die Zahl der Registrierten steigt von Jahr zu Jahr deutlich – allein in den vergangenen zwei Jahren um mehr als …

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Hundeschulen auf dem Prüfstand – Erlaubnispflicht für Hundeausbilder

Berlin. Am 1. August 2014, sind in Deutschland neue Regelungen zum Schutz von Heimtieren in Kraft getreten, darunter auch die Erlaubnispflicht für Hundetrainer und Hundeschulen. Die Formulierung „Wer gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde“, steht bereits seit dem 13. Juli 2013 im § 11 Absatz 1, Satz 1, Nr. 8f des novellierten Tierschutzgesetz. Mit Ablauf der darin definierten Übergangspflicht Anfang August 2014 muss also jeder, der gewerbsmäßig Hunde ausbildet und sich „Hundetrainer“ nennt, seine Sachkunde vor der zuständigen Behörde nachweisen. Eine Neuregelung, die die Bundestierärztekammer im Sinne des Tierschutzes sehr begrüßt. „Hundehalter, die sich vertrauensvoll und in bester Absicht mit ihrem Tier in eine Hundeschule begeben, müssen sich darauf verlassen können, dass hier die nötige Sachkunde vorliegt und eine qualifizierte Ausbildung der Tiere angeboten wird. Nun ist es möglich, die Spreu vom Weizen zu trennen …

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Wie verhalte ich mich richtig in einer Hundeauslaufzone?

VIER PFOTEN Tipps Hamburg. Meistens ist es nur ein unscheinbarer, eingezäunter Grünbereich mitten in der Stadt. Im Idealfall ist eine Hundeauslaufzone eine Wohlfühloase für unsere Vierbeiner, in der sie ausgelassen mit Artgenossen spielen können. Immer wieder jedoch kommt es in Hundeauslaufzonen zu unschönen Szenen: Hunde werden gemobbt, verhalten sich aggressiv, Hundehalter nehmen zu wenig Rücksicht auf fremde Hunde, es kommt zu Streit mit anderen Haltern etc. Mit ein paar Faustregeln lassen sich viele Konflikte vermeiden, rät VIER PFOTEN. Generell ist es wichtig, dass Hundehalter die Körpersprache der Hunde lesen und interpretieren können. So ist beispielsweise nicht jeder Vierbeiner für die Hundeauslaufzone geeignet. Für manche Tiere bedeutet sie schlicht Stress und Überforderung. „Auch wenn Herrchen oder Frauchen gerne hätten, dass ihr Hund mit Artgenossen spielt, sollte die Hundeauslaufzone dann besser gemieden werden,“ sagt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. Vor dem Betreten empfiehlt es sich außerdem, die Lage zu checken: Befindet …

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