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Tier-/Naturschutz

Familie lässt Hund in Südkorea klonen

PETA: Klonen ist eine Horrorshow: Das Leid, das solche Experimente verursachen, ist unvorstellbar.

PETA übt scharfe Kritik und fordert, den Auftrag zu streichen und das Geld an ein Tierheim zu spenden Dresden/Stuttgart. Fehlgeleitete Tierliebe: Um ihre englische Bulldogge Marlon unsterblich zu machen, möchte eine Familie aus Dresden den verstorbenen Hund nun in einem südkoreanischen Labor klonen lassen. Kommenden März soll der geklonte Welpe bei der Familie sein. PETA weist darauf hin, dass die Züchtung einer 100-prozentigen Kopie des eigenen „Haustiers“ jedoch unmöglich ist, weil sich Charaktereigenschaften und Wesenszüge eines Lebewesens nicht in einem Labor erzeugen lassen. Daher ist Klonen reine Verschwendung von Leben, Zeit und Geld und verursacht großes Leid für die Tiere im Labor. Die Tierrechtsorganisation fordert die Familie auf, den Auftrag zurückzuziehen und das Geld an Tierheime zu spenden. Dort warten viele Hunde, Katzen und andere Tiere auf eine zweite Chance im Leben. „Wir alle wollen, dass unsere geliebten Vierbeiner für immer leben. Dies ist aber auch durch das Klonen nicht …

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Hündin mit riesigem Tumor ausgesetzt – HTV ermittelt Halterin

Die Mischlingshündin wurde von ihrem Leiden erlöst

Hamburg. Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) konnte den besonders grausamer Fall von Tierquälerei auf der Veddel aufklären: In einem Gebüsch an der Straße „Am Gleise 1-3“ war eine Mischlingshündin mit einem kindskopfgroßen, bereits aufgeplatzten Tumor an der Bauchseite ausgesetzt worden (zum Artikel). Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnte der Tierschutzverein die Halterin ermitteln. Gegenüber dem HTV gab die Frau zu, für die schwere Vernachlässigung der Hündin verantwortlich zu sein und die Aussetzung begrüßt zu haben. Am 22. Juli hatte gegen 20.50 Uhr ein Passant die braun-schwarz gestromte Mischlingshündin, die in einem grauen Hundebett in einem Grünstreifen wie Müll abgelegt worden war, entdeckt und den Hamburger Tierschutzverein informiert. Das Tier befand sich in einem extrem schlechten Gesundheitszustand: Die Hündin war abgemagert und der Tumor war aufgeplatzt, sodass sie sich auch nicht mehr richtig hinlegen oder stehen konnte. Die circa elfjährige Hündin muss nach Meinung des Tierarztes mindestens über ein halbes Jahr unter …

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Grausam: Hund mit riesigem Tumor ausgesetzt

Die Mischlingshündin wurde von ihrem Leiden erlöst

Hamburger Tierschutzverein bittet dringend um Hinweise zum Halter Hamburg. Ein besonders grausamer Fall von Tierquälerei beschäftigt den Hamburger Tierschutzverein (HTV): In einem Gebüsch an der Straße „Am Gleise 1-3 auf der Veddel“ wurde eine Mischlingshündin ausgesetzt, die einen kindskopfgroßen, bereits aufgeplatzten Tumor an der Bauchseite hatte. Das schwerstkranke Tier, das über Monate unter starken Schmerzen gelitten haben muss, wurde vom Hamburger Tierschutzverein aufgenommen. Der HTV hat Strafanzeige erstattet und bittet die Hamburger um Mithilfe. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Halters führen, hat der Tierschutzverein eine Belohnung von 500,- Euro ausgesetzt. Am Sonntag, 22. Juli, entdeckte gegen 20.50 Uhr ein Passant die braun-schwarz gestromte Mischlingshündin, die in einem grauen Hundebett in einem Grünstreifen unweit der Bahngleise ausgesetzt worden war. Neben dem Hundebett lag auch noch eine weiße Bettdecke. Die Tierrettung des Hamburger Tierschutzvereins rückte aus, um der Hündin zu helfen. Das Tier befand sich in einem sehr schlechten Gesundheitszustand: Die …

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Hochsaison im Tierheim: Anzahl ausgesetzter Tiere steigt

Tierheim Neuwied: „Rambo“ kämpft sich zurück in sein neues Leben ohne Licht...

Viele Tierheime haben in der Urlaubszeit mit ausgesetzten Tieren zu kämpfen Neuwied. „Wer ein Tier aussetzt, verhält sich vollkommen verantwortungslos und verstößt zudem gegen das Tierschutzgesetz“, sagt Kerstin Esch, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins Neuwied. „Als Tierhalter übernimmt man mit der Aufnahme eines Tieres die Verantwortung für ein anderes Lebewesen und muss für dessen Wohlergehen sorgen – auch in der Urlaubszeit.“ Anschaffung und Auswahl des Tieres sollten daher gut überlegt, der Verbleib des Tieres während eines Urlaubs im Vorfeld geklärt sein. Am besten man erkundigt sich daher frühzeitig, wer aus der eigenen Familie, aus dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft das Tier versorgen kann. Findet sich dort niemand, kann man sich um einen Tiersitter bemühen oder das Tier in einer Tierpension unterbringen. Hilfe bietet auch die Urlaubsaktion „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“ des Deutschen Tierschutzbundes und seiner Mitgliedsvereine (www.tierschutzbund.de/urlaubs-hilfe). Aber auch Lebensumstände können sich unverhofft und plötzlich ändern. Wenn …

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Urlaub ohne Tierquälerei

Für Tiershows werden Großkatzen zum Teil aus der Wildnis gefangen und mit gewaltsamen Methoden gefügig gemacht (Foto: © TASSO e.V.)

TASSO gibt Tipps für die tierfreundliche Reise Sulzbach/Ts. Ferne Länder, exotische Abenteuer und eine aufregende Zeit – das wünschen sich viele Urlauber, wenn sie auf Reisen gehen. Sie möchten Neues entdecken und fremde Kulturen erleben. Leider begegnen Reisende unterwegs aber auch immer noch zahlreiche vermeintliche Attraktionen, die für Tiere großes Leid bedeuten. So wird zum Beispiel vielerorts ein Ritt auf Elefanten oder das Streicheln von Tigerbabys angeboten. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, warnt vor tierquälerischen Angeboten und rät zu einem tierfreundlichen Urlaub. Schon bei der Reiseplanung können sich Urlauber über tierschutzwidrige Angebote und Unterkünfte (zum Beispiel Hotelanlagen mit Tiergehegen oder gar Delfinarien) informieren und diese am besten gar nicht erst buchen. Wer seinen Urlaub im Reisebüro plant, kann dort von Anfang an betonen, dass Reiseanbieter mit tierschutzwidrigen Angeboten nicht infrage kommen. Viele Veranstalter stellen mittlerweile bereits in ihren Reiseangeboten klar, dass sie auf derartige Attraktionen verzichten. …

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Etappensieg gegen Tollwut

VIER PFOTEN impft über 58.000 Hunde und Katzen in Myanmar (© FOUR PAWS, Mahdi Quatrameez)

VIER PFOTEN impft über 58.000 Hunde und Katzen in Myanmar Hamburg. In nur zwei Monaten hat die Stiftung VIER PFOTEN in Myanmar 58.386 Streuner gegen Tollwut geimpft. Während des Pilotprojekts behandelte ein Team von 40 Tierschützern Streunerhunde und Katzen in 275 Dörfern rund um die Hauptstadt Naypyidaw sowie in der historischen Königsstadt Bagan. VIER PFOTEN hat sich dazu verpflichtet, in Myanmar in den nächsten fünf Jahren jeweils 50.000 Tiere pro Jahr zu impfen. Denn um Tollwut nachhaltig und effizient zu bekämpfen, ist eine mehrfache Auffrischung des Impfschutzes innerhalb der Streunerpopulationen notwendig. Veterinärmedizinerin Dr. Marina Ivanova: „Wir haben unermüdlich gearbeitet und freuen uns sehr, dass wir nun einen entscheidenden Teilsieg gegen eine der tödlichsten Krankheiten in Myanmar errungen haben. Wir werden jetzt die Ergebnisse auswerten und mit der Vorbereitung für das nächste Jahr beginnen.“ Ziel: Tollwut bis 2030 ausrotten Mit über 58.000 geimpften Tieren legt VIER PFOTEN den Grundstein für eine …

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Kein Welpe aus Kamerun – Fiese Abzocke findet noch immer neue Opfer

Kamerun-Welpen sind eine reine Erfindung und eine Betrugsmasche

Kamerun-Welpen sind eine reine Erfindung und eine Betrugsmasche Sulzbach/Ts. Es ist eine Betrugsmasche, die kein Ende nimmt und seit Jahren erfolgreich funktioniert: Die sogenannten Kamerun-Welpen verhelfen nach wie vor Betrügern zu ihren Einnahmen. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, warnt vor ominösen Inseraten und rät zur verantwortlichen Adoption von Haustieren. Die Masche ist so einfach wie erfolgreich: Betrüger bieten über verschiedene Internetplattformen Welpen zum Verschenken an. Die Tiere suchen angeblich eine liebevolle Familie. Geld gezahlt werden muss nicht, schließlich geht es um das Wohl der Tiere. Der Adoptant soll lediglich die Transportkosten übernehmen, aber auch die sind mit einigen Hundert Euro überschaubar. Vor allem im Vergleich dazu, dass ein Welpe vom Züchter in der Regel ab 1.000 Euro aufwärts kostet. Zu den Transportkosten kommen dann aber plötzlich immer mehr weitere Kosten hinzu: Zum Beispiel für den Zoll, vermeintliche Tiergesundheitsnachweise oder für spezielle Transportboxen. Das Geld wird über …

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Welpenhandel im Internet soll genehmigungspflichtig werden

Illegaler Welpenhandel im Internet muss gestoppt werden

Erna-Graff-Stiftung startet Petition an den Deutschen Bundestag Berlin. Die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz fordert in einer schriftlichen Petition an den Deutschen Bundestag, den Tierhandel auf Internetplattformen wie beispielsweise Ebay an eine Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz zu koppeln. „Der illegale Welpenhandel spielt sich heutzutage größtenteils im Internet ab“, so Dr. Eisenhart von Loeper, 1. Vorsitzender der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz. „Online lässt sich das Tierschutzgesetz bisher umgehen, das den sonstigen Handel von Tieren reguliert. Das Schlupfloch wollen wir zum Wohl der Tiere mit unserer Petition schließen.“ Konkret fordert die Petition den Bundestag auf, in § 11 Abs. 1 Nr. 7 des Tierschutzgesetzes zum Begriff „Tierbörsen“ die Begriffe „Internetplattformen“ oder „Onlinebörsen“ hinzuzufügen, um den Tausch und Verkauf von Tieren auch auf jenen Plattformen zu regulieren. Nach derzeitiger Rechtslage benötigt jeder, der Tierbörsen zum Zwecke des Tausches oder Verkaufs von Tieren durch Dritte durchführt, eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Bisher werden Tierbörsen vom Gesetzgeber …

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Leonberg: Polizei rettet 114 Hunde- und Katzenwelpen

VIER PFOTEN fordert eBay Kleinanzeigen auf, kriminellen Händlern keine Plattform zu bieten (Foto: © Vier Pfoten)

VIER PFOTEN fordert eBay Kleinanzeigen auf, kriminellen Händlern keine Plattform zu bieten Leonberg/Hamburg. Anlässlich der Beschlagnahmung von 114 Hunde- und Katzenwelpen durch die Polizei Ludwigsburg fordert VIER PFOTEN die Onlineplattform eBay-Kleinanzeigen erneut auf, den anonymen Handel mit Tieren zu stoppen. Denn auch in Deutschland floriert das Geschäft mit den Hundewelpen aus Osteuropa. Auf eBay-Kleinanzeigen können Betrüger anonym und unkontrolliert ihrem skrupellosen Geschäft mit den Tieren nachgehen. Den kriminellen Händlern ist somit Tür und Tor geöffnet. Mehr als 100.000 Menschen unterstützen bereits die aktuelle VIER PFOTEN-Kampagne www.dankeebay.de gegen den anonymen Tierhandel im Internet. Die Polizei Ludwigsburg fand die 93 Hundewelpen im Alter zwischen fünf Wochen und fünf Monaten sowie die 21 Katzenbabys im Alter von fünf bis sieben Wochen in der Nacht am Dienstag, 3. April, gegen 22 Uhr auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Leonberg-West. Etliche der Tiere waren noch viel zu jung, um von der Mutter getrennt zu …

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