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Jahresarchiv: 2012

Dezember, 2012

  • 28 Dezember

    Vergiftung beim Hund: Richtig helfen – aber wie?

    BTK - Vergiftung beim Hund

    Die Bundestierärztekammer gibt Tipps für den Notfall Berlin. Meldungen von ausgelegten Giftködern die Hunden zum Verhängnis wurden, sind ein Schrecken für jeden Hundebesitzer. Natürlich sind nicht alle plötzlichen Todesfälle auf eine Vergiftung des Tieres zurückzuführen, doch das vorsätzliche Auslegen von Giftködern durch perfide Hundehasser kommt immer wieder vor. Wie kann man seinen Hund davor schützen, wie erkennt man eine Vergiftung und was kann man in einem solchen Fall tun? Ratschläge dazu gibt Dr. Thomas Steidl, praktischer Tierarzt und Mitglied im Ausschuss für Kleintiere der Bundestierärztekammer. Wie kann man seinen Hund schützen? „Gegen bösartige Hundehasser, die mit ihrem Tun ja nicht nur Tiere gefährden, sondern auch Kinder, die mit Giftködern in Berührung kommen, ist leider kein Kraut gewachsen. Dort, wo vor ausgelegtem Gift gewarnt wurde, sollte der Hund vorsorglich an der Leine geführt werden. Das gierige Verschlingen von Futter ist für Hunde natürlich, es ist schwer, das andauernd zu kontrollieren. „Selbstgemachte“ …

  • 22 Dezember

    Rettungshunde – Der harte Weg der Lebensretter

    IRO - Tschechien 2012

    Um sich für internationale Einsätze zu qualifizieren, opfern Rettungshundeführer wie Andrea Ebner viel. Den IRO-Einsatztest in Tschechien haben zwölf Teams bestanden – noch mehr sind gescheitert. Wien. Wenn die Erde bebt und Menschen unter Trümmern begraben werden, ist bei der Suche nach ihnen jede Minute kostbar – dann sind die Rettungshunde gefragt. Doch das richtige Vorgehen, das richtige Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier, muss mühsam geübt werden. Nur die Besten schaffen den Einsatztest der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO) und qualifizieren sich damit für internationale Einsätze. Nur sie werden im Ernstfall ins Ausland mitgenommen. Anfang November fand der alljährliche Test im tschechischen Zatec statt. Von 33 Teilnehmern – die Startplätze waren begrenzt – bestanden nur zwölf die zweitätige Prüfung. Andrea Ebner-Kloiber vom österreichischen Verein für Diensthunde ist eine von ihnen. Kälte, Schlafmangel, Verletzte „Sehr anstrengend“ ist das Erste, was ihr zu Zatec einfällt. An einem Mittwoch treffen sie und ihr Mann …

  • 20 Dezember

    Kein Schmerzensgeld bei Unfalltod eines Haustieres

    Hattersheim. Kommt ein Hund durch einen Unfall zu Tode, kann der Besitzer für den erlittenen Schock kein Schmerzensgeld geltend machen. Das entschied unlängst der Bundesgerichtshof in einem Urteil (AZ: VI ZR 114/11). Das Gericht hatte den Fall einer Hundehalterin zu entscheiden, deren 14 Monate alte Hündin unangeleint auf einem Feldweg lief und von einem Traktor überfahren wurde. Aufgrund der schweren Verletzungen musste das Tier kurz darauf vom Tierarzt eingeschläfert werden. Die Besitzerin forderte nicht nur die Übernahme der Tierarztkosten sowie der Kosten für die Anschaffung eines neuen Welpen, sondern auch Schmerzensgeld für den erlittenen Schock und ihre damit zusammenhängende, längerfristige ärztliche Behandlung. Das Gericht sprach der Frau nur 50 Prozent der Schadensforderungen zu, weil es eine Mitschuld durch den freilaufenden Hund sah. Das Schmerzensgeld wurde abgelehnt, da einer solcher Anspruch nur in Fällen psychischer Gesundheitsbeeinträchtigung mit Krankheitswert bei der Verletzung oder Tötung von Angehörigen oder besonders nahestehenden Personen – nicht …

  • 14 Dezember

    Juckreiz- was nun? Hunden und Katzen schnell Linderung verschaffen

    Virbac - Juckreiz bei Hund und Katze

    Bad Oldesloe. Wenn sich der Hund oder die Katze ständig kratzt, an den Pfoten leckt oder sich am Schwanz knabbert, ist es allerhöchste Zeit zu handeln. Das Tier leidet unter starkem Juckreiz und sollte davon so schnell wie möglich befreit werden. Doch die Erforschung der Ursache gleicht oft der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. So können zum Beispiel Parasiten, Infektionen, Allergien, Umwelteinflüsse, Hormonstörungen oder Stress Juckreiz auslösen. Eine Diagnose braucht Zeit. „Gerade deshalb sollten Tierhalter so schnell wie möglich den Tierarzt aufsuchen. Aus dem Juckreiz können sonst Folgeerkrankungen resultieren. Weiterhin sollte man sich auf den Tierarztbesuch umfassend vorbereiten“, rät Martina Reher, Tierärztin bei Virbac Tierarzneimittel. Wichtig ist, dem Tierarzt zunächst einen guten Überblick über die Lebensumstände des Tieres zu geben: Wie alt ist das Tier? Gibt es ähnliche Krankheitsbilder bei seinen Eltern, Geschwistern oder Nachkommen? Wo am Körper fingen die Probleme an? War zuerst der Juckreiz oder die Hautveränderung …

  • 11 Dezember

    Elias größter Wunsch geht in Erfüllung

    Assistenzhund Hope

    Assistenzhund Hope soll an Diabetes erkrankten Jungen rund um die Uhr bewachen. Diabetikerwarnhunde retten Leben – Hopes Ausbildung wird komplett finanziert. Hunde sind unsere Begleiter, Freunde und Spielgefährten – aber sie können noch viel mehr. So werden sie zum Beispiel als Blinden- oder Rettungs­hunde eingesetzt, mit ihren feinen Spürnasen können sie auch geringste Mengen Sprengstoff oder Drogen riechen. Mit diesen Fähigkeiten werden die Vier­beiner auch zu Diabetikerwarnhunden ausgebildet: Anhand minimaler Änderungen des Körpergeruchs ihres Herrchens erkennen sie, ob eine Unterzuckerung besteht und schlagen an. Der fünfjährige Elias leidet an Diabetes Typ-1, wodurch sein Alltag sehr stark ein­geschränkt wird. Deshalb bekommt er nun Diabetiker­warnhund Hope. Die kleine Pudeldame wird dank der Unterstützung von Wunschfutter – ein Online-Futtershop für Hunde – extra für ihn ausgebildet. Elias größter Wunsch geht damit schon vor Weihnachten in Erfüllung. Seitdem Elias die Diagnose Diabetes Typ-1 erhalten hat, muss er seine Blutzuckerwerte regelmäßig kontrollieren. Vor den Mahl­zeiten, …

  • 6 Dezember

    Gesundes Fell auch im Winter

    Oster - Hundefellpflege im Winter

    Mit der richtigen Fellpflege ist der Spaß am Winterspaziergang für Hund und Herrchen garantiert Hattersheim/Main. Der Winter ist für Hunde eine besonders spannende Jahreszeit. Nur dann kann man Schnellbällen hinterherjagen, sich im weichen Pulverschnee wälzen und nach Herzenslust in der weißen Pracht buddeln. Was den Hunden große Freude bereitet, ist für ein gesundes Fell nicht wirklich förderlich. Mit einfacher Fellpflege können Haustierbesitzer die Gesundheit des Fells sowie das Wohlbefinden des Hundes steigern. Um die Bildung von störenden Eisknoten zu vermeiden, sollte der Haustierbesitzer die Haare zwischen den Ballen der Hunde kurz halten. Dies gilt auch für die Beinhaare sowie das Fell unter dem Bauch und im Gesicht. Erst dann kann der Hund bei längeren Schneewanderungen beschwerdefrei mitlaufen. Mit dem kabellosen Mini-Trimmer von Oster™ Animal Care Products lassen sich Beine, Bauch sowie empfindliche Bereiche wie Pfoten und Gesicht schnell, unkompliziert und vor allem sicher trimmen. Aufgrund seiner Größe sowie dem schnurlosen …

November, 2012

  • 19 November

    Hunde im Einsatz – Helden auf vier Pfoten

    Hunde im Einsatz

    Die Geschichte der Menschheit erzählt von Kämpfen und Kriegen. Sie handelt von Siegen und Niederlagen, von Tragödien und Triumphen, von Helden und Verlierern. Von Kriegstaktiken über berühmte Feldherren bis zu den eingesetzten Waffen ist, so scheint es, jeder Aspekt der Kriegsführung bestens dokumentiert und erforscht. Diesen Eindruck widerlegt der amerikanische Autor und Journalist Lance Bacon mit seinem Text-Bildband “Hunde im Einsatz” (GeraMond Verlag). Der für seine journalistische Arbeit vielfach ausgezeichnete Redakteur der Wochenzeitung Army Times erzählt darin die wenig beachtete Geschichte der Hunde, die seit den Zeiten von Pharao Ramses II. an der Seite des Menschen in den Krieg zogen. Mit großem Einfühlungsvermögen und einem immensen Detailwissen, was die unterschiedlichsten Einsatzzwecke, die Anforderungen an die Tiere, ihre anspruchsvolle Ausbildung und hoch spezialisierte Ausrüstung angeht, erzählt Bacon eine ebenso informative wie spannende Geschichte von Tapferkeit und Kameradschaft. Beeindruckende Bildstrecken in Schwarz-Weiß und Farbe zeigen Hunde in den Schützengräben der Weltkriege, in …

  • 13 November

    Haushunde sind keine Wölfe mehr

    Mars - Hunde bevorzugen Futter mit hohem Fettanteil

    WALTHAM® Studie belegt: Hunde bevorzugen instinktiv Futter mit hohem Fettanteil Hauptsache Fleisch? Werden Hunde nach ihrem Lieblingsfutter „gefragt“, entscheiden sie sich instinktiv für solches mit einem hohen Fettgehalt. Das ist das Fazit einer neuen Studie des WALTHAM® Centre for Pet Nutrition in Zusammenarbeit mit den Universitäten in Sydney (Australien) und Massey (Neuseeland), die aktuell im Fachjournal Behavioral Ecology veröffentlicht wurde. „Das Wissen um die instinktiven Vorlieben von Tieren hilft uns zu verstehen, warum manche Futterzusammensetzungen besonders gerne gefressen werden. Diese Kenntnis dann in die richtige Balance zum Nährstoffbedarf im Futter zu setzen, ist unsere Aufgabe. So schaffen wir es, ernährungsphysiologische Aspekte und Genuss optimal zu verbinden“, erklärt Dr. Cornelia Ewering, Tierärztin und Ernährungsexpertin bei Mars Petcare (Pedigree®, Cesar®, Whiskas®, Sheba®). Das internationale Forscherteam bot den Tieren verschiedene Kombinationen aus Trocken- und Feuchtfutter mit unterschiedlichen Gehalten an Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten an. Es zeigt sich: Hunde bevorzugen Nahrung mit hohem Fettanteil. …

  • 8 November

    Immunsystem gezielt beim Kampf gegen Viren unterstützen

    Hilfe zur Selbsthilfe Bad Oldesloe. „Sie ist schon seit zwei Tagen schlapp, frisst nicht, hat Durchfall und erbricht sich. Ich glaube, sie hat auch Fieber.“ Immer wieder kommen Hunde- und Katzenhalter mit ihrem kranken Schützling und einer solchen Beschreibung zum Tierarzt. Oftmals bringt hier auch eine Allgemeinuntersuchung keine genauere Diagnose. „In solchen Fällen handelt es sich häufig um unspezifische Viruserkrankungen“, erklärt Dr. Stephan Kiessling, Tierarzt bei Virbac Tierarzneimittel. Der Tierarzt gibt dann ein Antibiotikum, damit sich keine bakterielle Infektion entwickeln kann, und Arzneimittel, die die Symptome behandeln. Gegen virale Erreger an sich gibt es meist keine Medikamente, hier muss sich der Körper selbst helfen, das ist bei Mensch und Tier gleich. Dennoch gibt es Möglichkeiten, den Körper zielgerichtet dabei zu unterstützen. Die Selbstheilung des Körpers beginnt mit Ausschüttung des Botenstoffes Interferon, der das Immunsystem anregt und in Alarmbereitschaft versetzt. Dies geschieht vom Körper als Antwort auf die Erkennung von Krankheitserregern. …