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Monatsarchiv: Juni 2018

Juni, 2018

  • 22 Juni

    Urlaubszeit ist Reisezeit – Unterwegs in tierischer Begleitung

    Mit einer Registrierung bei TASSO ist das Tier auch im Urlaub sicher (Foto: © Tasso e.V.)

    Sulzbach/Ts. Viele Menschen nutzen die Ferien, um gemeinsam mit der ganzen Familie in den Urlaub zu fahren. Dabei dürfen auch die tierischen Begleiter oft nicht fehlen. Aber mit dem Hund auf Reisen gehen? Ist das so einfach? „Grundsätzlich sind Hunde ideale Reisebegleiter“, weiß Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt. „Im Gegensatz zu Katzen reisen Hunde meistens sehr gerne, denn für sie ist die Hauptsache, dass sie bei ihrem Rudel sind. Auch in Ferienwohnungen und Hotels sind Hunde nach Voranmeldung oft gern gesehene Gäste.“ Dennoch sollten die Vierbeiner nur dann auf Reisen gehen, wenn die Art des Urlaubs, die Umgebung, die Temperatur und die Bedingungen der Anreise für sie passen. Ist das nicht der Fall, kann es besser sein, den tierischen Freund bei Bekannten oder Verwandten unterzubringen oder ihn in die Obhut eines professionellen Hundesitters zu übergeben. Weil der Urlaubsort, egal ob in Deutschland oder …

  • 22 Juni

    Hund und Katze: Wie oft im Jahr ist eine Entwurmung sinnvoll?

    Der Entwicklungszyklus des Lungenwurms ist komplex. Die Übertragung erfolgt über infizierte Nackt- oder Gehäuseschnecken, Mäuse oder Vögel (Grafik: Parasitenportal).

    Würmer – ein großes Mysterium in den Organen unserer Haustiere. Zunächst sieht man sie nicht, da sie im Inneren unserer Tiere ihr Unwesen treiben. Wenn man sie sieht, ist der Befall meist schon stark fortgeschritten, es können bereits gesundheitliche Schäden entstanden sein und der Ekelfaktor groß. Die gute Nachricht: Ein Schutz vor Würmern und deren Folgen ist für Hund und Katze sehr gut möglich. Ingelheim. Regelmäßiges Entwurmen (oder Kotuntersuchungen) sollte ein fester Bestandteil der verantwortungsbewussten Gesundheitsvorsorge bei Haustieren sein – eine wichtige Aufgabe für deren Besitzer. Entwurmungs-Präparate vom Tierarzt haben einen enorm wichtigen gesundheitlichen Nutzen für Hund und Katze. Selbst die Deutsche Homöopathie-Union rät auf ihrer Internetseite zur Entwurmung mit Mitteln vom Tierarzt. Aber wie sieht es nun mit der Häufigkeit der Anwendungen aus? Die Entwurmungsintervalle richten sich nach dem individuellen Risiko des Tiers für eine Ansteckung mit Parasiten, seinen allgemeinen Lebensumständen und nach dem Sicherheitsbedürfnis der Tierhalter. Die monatliche …

  • 21 Juni

    Milben – Angriff auf die Haut

    Die Infektion mit Demodex-Milben erfolgt meist unmittelbar nach der Geburt und zwar fast ausschließlich von der säugenden Hündin auf die Welpen (Foto: BfT/Shutterstock)

    Milben können auf oder in der Haut von Hund und Katze großen Schaden anrichten. Bonn. Oft sind es die ganz kleinen Lebewesen, die den großen Tieren massives Unbehagen bereiten. Zu diesen Quälgeistern zählen auch die Milben. Grasmilben oder auch Ohrmilben gehören noch zu den vergleichsweise harmloseren Vertretern dieser Spinnentiere. Äußerst unangenehm kann jedoch die Milbe Demodex canis beim Hund werden. Die durch ihren Befall verursachte Demodikose zählt zu den zehn häufigsten Hauterkrankungen beim Hund. Die zigarrenförmigen Milben sitzen tief in der Haut in den Haarbälgen. Man nennt sie deshalb auch Haarbalgmilben. Die Infektion erfolgt dabei meist unmittelbar nach der Geburt und zwar fast ausschließlich von der säugenden Hündin auf die Welpen. Die ersten Krankheitssymptome sind Haarausfall und Hautveränderungen im Bereich der Oberlippe, der Augenlider, Nasenrücken, Stirn und Ohren, also an Stellen, die beim Säugen im engen Körperkontakt zur Mutter stehen. Besonders typisch ist der Haarausfall im Augenbereich, dort kommt es …

  • 21 Juni

    Hauterkrankungen bei Hund und Katze durch Milbenbefall

    Die durch Haarbalgmilben (Demodex-Milben) verursachte Demodikose zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen beim Hund.

    Bonn. Milben gehören, wie die Zecken, zur Klasse der Spinnentiere. Unter ihnen befinden sich neben vielen freilebenden Formen auch zahlreiche parasitische Arten, die als Ektoparasiten auf der Körperoberfläche des Hundes oder der Katze leben und zu Hautveränderungen führen. Hierbei werden Milben unterschieden, deren gesamte Entwicklung und Vermehrung auf dem Tier stattfindet sowie Milben, die nur zeitweise auf dem Tier leben. Diese Milben wiederum können wirtsspezifisch sein, also beispielsweise ausschließlich den Hund oder auch wirtsübergreifend andere Säugetiere, sogar den Menschen befallen. Die bedeutendsten Milbenarten 1. Demodex-Milben (Haarbalgmilben) Die durch Haarbalgmilben verursachte Demodikose zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen beim Hund. Sie stellt Besitzer und Tierärzte immer wieder vor eine Herausforderung, da die Haarbalg- oder sogenannten Demodex-Milben in der Haut sehr hartnäckig sind und sich nur schwer beseitigen lassen. Die Übertragung der Demodex-Milben erfolgt häufig im Wurfnest, wenn die Welpen am Gesäuge der Mutterhündin liegen und Milch saugen. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr der …

  • 12 Juni

    Impfungen schützen von der ersten Lebenswoche bis ins hohe Alter

    Impfungen bei Hund und Katze schützen von der ersten Lebenswoche bis ins hohe Alter

    Bonn. Nur ein kleiner Pieks für das Tier, aber ein großer Schritt für die Tiergesundheit – das ist die Impfung. Kaum eine andere Maßnahme sichert die Gesundheit der Tiere besser und verhindert nachhaltiger unnötiges Tierleid. Für Hund und Katze steht nicht nur eine Vielzahl von Impfungen gegen schwere Krankheiten zur Verfügung, sie schützen die Tiere auch von den ersten Lebenswochen bis ins hohe Alter. Den Impfungen im frühen Welpenalter ist es beispielsweise zu verdanken, dass die durch Viren verursachte Staupe beim geimpften Hund der Vergangenheit angehört. Auch die Tollwut hat ihren Schrecken verloren. Reisen mit dem Hund? Ohne Impfung, die auch vor exotischen Krankheiten schützt, undenkbar. Gezielt impfen kann man gegen die Erreger der sogenannten Katzenseuche oder des Katzenschnupfens, beides schwere Erkrankungen, die tödlich enden können ebenso wie die Katzen-Leukämie. Von dieser Infektion, die zu tödlichen Tumorerkrankungen führen kann, weiß man, dass nur noch ein bis zwei Prozent der Hauskatzen …

  • 12 Juni

    Impfen schützt Hund und Katze

    Die Impfung ist eine wirksame Prophylaxe gegen Infektionskrankheiten bei Hund und Katze

    Bonn. Die Impfung ist eine wirksame Prophylaxe gegen Infektionskrankheiten bei Hund und Katze. Gegen nahezu jede gefährliche Infektionskrankheit können Hunde und Katzen heute sehr verträglich geimpft werden. Die Impfung ist deshalb aus Gründen des Tierschutzes unverzichtbar. Welche Impfstoffe gibt es? Impfstoffe stehen gegen Viren, Bakterien, Pilze und einige einzellige Parasiten zur Verfügung. Es gibt zwei Impfstoffklassen – die sogenannten „Lebendvakzinen” und „Totvakzinen”. Lebendvakzinen: Lebendvakzinen basieren auf vermehrungsfähigen Erregern. In den meisten Fällen handelt es sich um Viren, die derart verändert worden sind, dass sie sich zwar im Wirt vermehren, aber keine Krankheit mehr verursachen können. Das Impfvirus vermehrt sich im Wirt, verteilt sich im Organismus und wird auch ausgeschieden. Eine Impfung ähnelt in diesem Fall daher einer Feldvirusinfektion. Deshalb ist auch generell die Immunität nach einer Impfung mit Lebendvakzinen sehr gut. Totvakzinen (inaktivierte Vakzinen): Die Erreger in inaktivierten Vakzinen sind abgetötet und können sich nicht mehr im Impfling vermehren. Aber …

  • 12 Juni

    Krankheiten beim Hund

    Gegen diese Krankheiten können Hunde mit der Impfung geschützt werden. Parvovirose Die Parvovirose des Hundes ist in Deutschland seit 1980 verbreitet. Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, die beim Hund – wie auch bei anderen Tierarten – durch ein arteigenes Parvovirus ausgelöst wird. Betroffen sind hauptsächlich Welpen, aber auch Junghunde. Der Krankheitserreger ist in der Umwelt viele Monate lebensfähig. Er kann durch Desinfektion nur schwer abgetötet werden. Dadurch kommt außer der direkten Krankheitsübertragung von Hund zu Hund der indirekten Ansteckung, zum Beispiel über Schuhe, eine große Bedeutung zu. Das Virus wird über den Fang aufgenommen und verbreitet sich im ganzen Körper (Allgemeininfektion). Im Vordergrund stehen Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall, wobei der Stuhl meist übel riecht, häufig von grauer Farbe ist und auch blutig sein kann. Mit dem Durchfall wird der Erreger massenhaft ausgeschieden. Durch neu aufgetretene Varianten des Parvovirus kann es zu besonders schweren Krankheitsverläufen kommen. Die Hunde verenden …

  • 12 Juni

    Auf große Tour mit vier Beinen auf zwei Rädern

    Mit dem Croozer Dog XL sind auch große Hunde endlich nicht mehr „radlos“

    Mit dem Croozer Dog sind auch große Hunde endlich nicht mehr „radlos“ Köln. Zeigt sich die Sonne und steigen die Temperaturen, wollen vor allem unsere geliebten Vierbeiner nur noch eins: Ab ins Grüne! Aber Tag ein, Tag aus die gleiche Gassirunde kommt für viele Hundebesitzer nicht in Frage. Radtouren sind besonders für große Hunde eine willkommene Abwechslung. Da der E-Bike Markt stetig wächst, werden die Radtouren jedoch zunehmend länger und das bei hohen Geschwindigkeiten, sodass Hunde bei Ausflügen schneller an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Croozer hat hierfür die ideale Lösung: Der Croozer Dog XL, der gemeinsam mit Züchtern, Trainern und Hundetherapeuten speziell für große und schwere Hunde bis 35 Kilogramm entwickelt wurde. Der Anhänger bietet selbst hochgewachsenen Hunden reichlich Komfort und sorgt dafür, dass sich Hund (und Herrchen) rundum wohlfühlen. Brauchen Hunde auf der Radtour eine Pause, hopst es sich vor allem mit müden oder alten Hundebeinen dank des tiefen Einstiegs …

  • 8 Juni

    Nur mal eben kurz … Hitzetod!

    Das Warten im Auto kann für Hunde tödlich enden

    Bundestierärztekammer warnt: Das Warten im Auto kann für Hunde tödlich enden Berlin. Eigentlich weiß es jeder und eigentlich macht es auch niemand – den Hund an heißen Tagen im Auto zurücklassen, weil man nur mal eben kurz noch etwas besorgen muss. Aber warum berichten die Medien dann immer wieder von neuen dramatischen Rettungsaktionen, bei denen Hunde von der Polizei aus Autos befreit werden mussten und von traurigen Fällen, in denen jede Hilfe zu spät kam und der wartende Vierbeiner einen qualvollen Hitzetod erleiden musste? Trotz permanenter Warnungen, dass das Wageninnere bei sommerlichen Temperaturen schnell zum Backofen werden kann, wurden schon wieder Tiere im Auto zurückgelassen. Jedes Jahr zu Beginn der warmen Jahreszeit warnen Tierärzte, Tierschützer und mittlerweile auch eine Reihe von Geschäften davor, Hunde an heißen Tagen im Auto zu „parken“. In der prallen Sonne steigen die Temperaturen im Auto rasch auf über 70 Grad an. Ein leicht geöffnetes Fenster …