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Monatsarchiv: September 2019

September, 2019

  • 27 September

    Schmerzensgeld nach Hundebiss mit schweren Folgen

    Hunderauferei mit schweren Folgen

    Karlsruhe. Im vorliegenden Fall hat sich das Oberlandesgericht Karlsruhe mit der Frage der Schmerzensgeldbemessung befasst, wenn bei einer Hunderauferei die Halterin eines Hundes gebissen wird und in Folge des Bisses die Frau eine Lungenembolie und einen Schlaganfall mit schweren Folgen erleidet. Der Sachverhalt Die Klägerin führte ihren unangeleinten Retriever aus. Dabei begegnete sie den Beklagten, der seinen – ebenfalls nicht angeleinten – Schäferhund ausführte. Obwohl beide Parteien versuchten, ihre Hunde festzuhalten, kam es zum Kampf zwischen den Hunden. Die Klägerin wurde in die Hand gebissen und zog sich eine offene Mittelhandfraktur zu. Nach der Operation dieser Verletzung erlitt die Klägerin am selben Tage eine Lungenembolie und einen Schlaganfall mit schweren Folgen. Die Klägerin behauptet, sie habe ihren Hund am Halsband festgehalten. Der Hund des Beklagten sei auf sie zugelaufen und habe sie in die Hand gebissen. Der Beklagte wiederum behauptet, die Klägerin habe versucht, die raufenden Hunde mit bloßen Händen …

  • 26 September

    Zuckerkrankheit auch Hund und Katze betroffen

    Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit bei Hunden

    Diabetes mellitus ist bei Katzen die häufigste hormonelle Erkrankung. Auch Hunde sind betroffen. Bonn. Die schlechte Nachricht zuerst: Etwa ein Prozent der Hunde und Katzen in Deutschland sind zuckerkrank – Tendenz steigend. Die gute Nachricht: Frühzeitig erkannt, lässt sich die „Zuckerkrankheit“ recht gut therapieren. Wer die Symptome richtig deutet und rechtzeitig zum Tierarzt geht, verhilft dem betroffenen Tier zu einem nahezu beschwerdefreien Leben. Ihr Hund oder Ihre Katze trinkt ungewöhnlich viel und setzt dabei häufig Urin ab? Vielleicht will das Tier auch ununterbrochen fressen, nimmt aber gleichzeitig dabei ab? Das Fell wird stumpf, das Tier apathisch? Das alles sind ernstzunehmende Symptome, die auf eine der häufigsten hormonell bedingten Krankheiten bei Hund und Katze hinweisen können: der Diabetes mellitus. Am häufigsten sind Tiere an der Schwelle des Seniorenalters betroffen. Tiere, die zu viel Speck auf den Rippen haben, sind ebenfalls Risikopatienten. Bei Hunden erkranken am häufigsten die Rassen Dackel, Beagle, Zwergschnauzer …

  • 26 September

    Trotz Diabetes Mellitus gesund und gut leben

    Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit bei Hunden

    Bonn. Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus (DM) gehört zu den häufigsten hormonell bedingten Erkrankungen bei Hund und Katze. Sie tritt beim Hund meist im Alter zwischen sieben und neun Jahren auf. Weibliche Tiere sind doppelt so oft betroffen wie Rüden. Am häufigsten erkranken kleinere Rassen wie Dackel, Zwergschnauzer oder Pudel, aber auch größere Rassen wie Labrador Retriever, Golden Retriever und Beagle sind betroffen. Bei Katzen sind Rassen wie Burmesen besonders gefährdet. Typische Symptome beim Hund und bei der Katze sind vermehrter Hunger und Durst, vermehrter Urinabsatz und Gewichtsverlust. Manchmal kommt es zu Fellveränderungen oder Haarausfall. Beim Hund ist auch die Linsentrübung ein typisches Symptom für die Zuckerkrankheit. Bei der Katze kann Diabetes zu einer Schwäche der Hintergliedmaßen führen. Schon in der Antike kannten die Ärzte das Krankheitsbild vom „honigsüßen Durchfluss“, wie Diabetes mellitus übersetzt heißt. Doch was genau geschieht im Körper? Zucker beziehungsweise Glukose ist der Hauptenergielieferant des Körpers. Das in …

  • 21 September

    Trennung: Wem gehören die Hunde?

    Urteil bei Trennung - wer bekommt die Hunde

    München. Das Amtsgericht München hat den Antrag der getrennt lebenden Ehefrau auf Zuweisung von Hausrat in Form von mindestens eines oder beider Hunde zurückgewiesen. Maßgebend komme es darauf an, wer die Hauptbezugsperson zum Tier sei. Der Sachverhalt Die Beteiligten leben nach drei Ehejahren seit Ende 2017 getrennt. Im September 2015 wurde ein erster Hund erworben. Im November 2017 erwarben die Beteiligten einen weiteren Hund. Im Zeitpunkt der Trennung hielten sich die Tiere zunächst bei der Antragstellerin auf. Der Antragsgegner nahm sie Anfang 2018 zu sich. Die Antragstellerin trägt vor, dass der zweite Hund von ihr von der Züchterin gekauft worden sei. Sie habe sich quasi alleine um den Hund gekümmert und eine besonders intensive und innige Bindung zu ihm entwickelt. Besonders in der schweren Zeit nach der Trennung hätten die Hunde sie über vieles hinweg getröstet. Der Antragsgegner habe die Hunde eigenmächtig mit sich genommen. Der Antragsgegner trägt vor, er …

  • 13 September

    Erste Hilfe für verletzte Vierbeiner

    Hand aufs Herz: Wissen Sie, was in einem tierischen Notfall zu tun ist?

    Düsseldorf. Der große Loriot hat es auf den Punkt gebracht: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos!“ Und was dem einen sein Mops, ist dem anderen die Siamkatze oder das Zwergkaninchen, ergänzen ARAG-Experten. Doch was, wenn der Mops in eine Glasscherbe tritt, der Stubentiger auf die heiße Herdplatte tapst oder das Kaninchen beim Ausflug in den Garten von der giftigen Eibe nascht? Hand aufs Herz: Wissen Sie, was in so einem Fall zu tun ist? ARAG-Experten geben Haustierbesitzern Tipps zur ersten Hilfe bei ihren Lieblingen. Vorsorgen Auch wenn Sie die gekippten Fenster vor Ihrer Katze gesichert haben oder Ihren Hund auf dem Spazierweg nicht fressen lassen und ihn im Stadtverkehr an der Leine führen; Unfälle lassen sich nicht in jedem Fall vermeiden. Darum ist es für verantwortungsbewusste Tierhalter unerlässlich, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Speichern Sie diese Telefonnummern ab oder legen Sie sie in der Nähe Ihres Telefons …

  • 11 September

    Unerwünschtes Reiseandenken: Braune Hundezecke

    Das warme und vor allem trockene Klima in Wohnungen ist ideal für die Braune Hundezecke (Foto: © Universität Hohenheim/Katrin Fachet)

    Marburg. Die Braune Hundezecke lebt eigentlich im Mittelmeerraum, wird aber immer wieder nach Deutschland verschleppt. Unachtsame Urlauber bringen sie mit ihren Hunden mit nach Hause. In der warmen, trockenen Wohnung findet diese Zeckenart dann optimale Bedingungen. Auch unsere heimischen Zecken, wie der gemeine Holzbock, sind unerwünschte Gäste, doch sie halten es in unseren Häusern nicht lange aus. Lieber sitzen sie auf feuchten Wiesen. Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) hingegen kommt in Wohnungen sehr gut zurecht, zumal wenn sich Menschen diese mit Hunden teilen. Uni Hohenheim forscht an eingewanderter Zeckenart Dann können die bewegungsfreudigen Parasiten zur echten Plage werden, wie Wissenschaftler der Universität Hohenheim warnen. Sie haben einen Aufruf gestartet, Exemplare der Zecken einzusenden, wenn Hundebesitzer fündig werden. Katrin Fachet vom Fachgebiet Parasitologie und ihr Team möchten herausfinden, wie stark die aus Nordafrika und Südeuropa stammenden Hundezecken hier zu Lande schon verbreitet sind. Im Vergleich zur heimischen Zecke ist der Rücken …

  • 10 September

    Tiere im überhitzten Fahrzeug

    Wer bei großer Hitze seinen Hund in einem Fahrzeug zurücklässt, kann keinen Ersatz für Schäden verlangen, die dadurch entstanden sind, dass Rettungskräfte gewaltsam das Fahrzeug geöffnet haben.

    Schäden durch Rettungsmaßnahmen Nürnberg. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sowie das OLG Nürnberg hat entschieden, dass ein Tierhalter, der bei großer Hitze seinen Hund in einem Wohnmobil zurücklässt, keinen Ersatz für Schäden verlangen kann, die dadurch entstanden sind, dass Rettungskräfte gewaltsam das Wohnmobil geöffnet haben. Der Sachverhalt Die Klägerin wollte ein Fußballspiel in Fürth besuchen und stellte ihr Wohnmobil auf einem Supermarktparkplatz in der Nähe des Stadions ab. In dem Wohnmobil ließ sie ihren Mini-Yorkshire-Terrier zurück, während sie das Fußballspiel besuchte. Es herrschten Außentemperaturen von über 35 Grad Celsius und das Fahrzeug stand in der „prallen“ Sonne. Jemand bemerkte den Hund in dem Wohnmobil und verständigte die Polizei. Diese versuchte zunächst, den Hund über die Dachluken des Wohnmobils zu befreien, was ihr jedoch nicht gelang. Die anschließend verständigte Berufsfeuerwehr der Stadt Fürth öffnete gewaltsam die Tür des Wohnmobils, da sie davon ausging, dass der Hund gefährdet sei. Klägerin verlangt den Schaden ersetzt …

  • 9 September

    Norwegen: Rätselhafte Hundekrankheit

    Tödliche Hundekrankheit in Norwegen: Man sollte zurzeit von einer Reise mit Hund in die betroffenen Länder absehen.

    Boppard. In Norwegen, mit den meisten Fällen im Großraum Oslo, ist eine mysteriöse Hundekrankheit ausgebrochen. Symptome sind schwerer blutiger Durchfall und Erbrechen. Über 20 Hunde seien bereits gestorben, so ist es aus verschiedenen Meldungen zu entnehmen. Diese tödliche Hundekrankheit stellt die Behörden in Norwegen vor ein Rätsel, da die Ursache noch völlig unklar ist. Derzeit gibt es jedoch keine Hinweise auf einen infektiösen Ausbruch. Laut der Bundestierärztekammer in Berlin ist die Lage momentan äußerst ungewiss. Man sollte zurzeit von einer Reise mit Hund in die betroffenen Länder absehen. Wer sich bereits dort aufhält, sollte den Kontakt mit anderen Hunden vermeiden und bei Krankheitssymptomen sofort einen Tierarzt aufsuchen. SR, HundeNachrichten

  • 9 September

    Die Herbstgrasmilbe

    Der Stich der Grasmilbe ist für das Tier nicht zu spüren. Dieser löst jedoch in der Haut eine allergische Reaktion aus, die mit einem starken Juckreiz einhergeht.

    Tipps zum Schutz vor der juckenden Plage Köln. Sie sind winzig klein, orange-rot gefärbt und lauern im Sommer und Herbst im Gras und auf anderen, vorzugsweise niedrigwachsenden Pflanzen: Die Larven der Herbstgrasmilbe (Neotrombicula autumnalis). Herbstgrasmilben kommen fast in ganz Mitteleuropa vor und treten wie der Name bereits andeutet gehäuft gegen Ende des Sommers sowie im Herbst auf. Diese sehr kleinen (< 1 mm), rötlichen und sechsbeinigen Milben finden sich auf Weiden und Wiesen, in Gärten und Parks sowie an Waldrändern an feuchten, warmen, von Sonne beschienenen Stellen. Die Herbstmilbe wird auch oft als Herbstgrasmilbe, Heumilbe oder Grasmilbe bezeichnet, sie hat aber nichts mit den Grasmilben zu tun. Läuft ein passender Wirt vorbei, wie beispielsweise ein Hund, eine Katze oder auch ein Mensch, lassen sich die kleinen Plagegeister einfach von den Pflanzen abstreifen. Auf Tier oder Mensch angekommen, setzen sie sich nahezu unmittelbar mit einem Stich in der Haut fest. Das …