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Monatsarchiv: April 2019

April, 2019

  • 30 April

    Liebe kennt keine Grösse

    Andy Seliverstoff - Buch "Liebe kennt keine Grösse" (Foto: © Bastei Lübbe AG, Köln)

    Köln. Großer Hund, kleiner Mensch: Diese Kombination hat es dem Fotografen Andy Seliverstoff angetan. Seine Bilder zeigen die faszinierende Vertrautheit zwischen Kindern und ihren Tieren. So können Hunde für Kinder tolle Spielkameraden sein – auch wenn sie manchmal fast doppelt so groß sind. Eine deutsche Dogge hebt die Pfote, als wolle sie einem kleinen Mädchen den Kopf tätscheln, ein ungarischer Hirtenhund tollt ausgelassen im Schnee herum und eine Gruppe Leonberger macht es sich am Strand bequem – all diese Momente der Vertrautheit zwischen klein und groß hat der Fotograf Andy Seliverstoff festgehalten. Der Autor Andy Seliverstoff ist Fotograf und lebt in St. Petersburg. „Am Ende hoffe ich, dass die Fotos diese wichtige Botschaft vermitteln: Liebe für Hunde und Kinder macht die Menschen freundlicher“, sagt er. HN-Redaktion Ein Buch mit wunderschönen Bilder, ergänzt durch kurze Kapiteltexte. Warum selbst große Worte machen, der Autor beschreibt das Buch in seiner Einleitung am besten: …

  • 28 April

    Erhöhte Hundesteuer für einen Miniatur Bullterrier

    Ist ein Miniatur Bullterrier ein gefährlicher Hund? Halloe. Im vorliegenden Fall hatte das Verwaltungsgericht Halle zu entscheiden, ob ein Miniatur Bullterrier ein gefährlicher Hund ist, mit der Folge, dass für diesen die erhöhte Hundesteuer zu zahlen ist. Der Sachverhalt Die Klägerin wird von der Beklagten zur Zahlung der Hundesteuer für ihren Miniatur Bullterrier unter Einstufung des Hundes als gefährlicher Hund herangezogen. Mit ihrer Klage macht sie geltend, dass es sich bei dem Miniatur Bullterrier nicht um einen gefährlichen Hund handele. Es handele sich um eine eigenständige Rasse, die nicht im Hundeverbringungs- und –einfuhrbeschränkungsgesetz aufgeführt werde. Die Entscheidung Das Verwaltungsgericht Halle (Urteil, Az. 4 A 144/18 HAL) hat die Klage abgewiesen. Der kommunale Satzungsgeber könne im Rahmen des Steuerrechts für die Einschätzung als generell gefährlicher Hund auf § 3 Abs. 2 HundeG LSA Bezug nehmen, das seinerseits auf § 2 Abs. 1 des Hundeverbringungs und –einfuhrbeschränkungsgesetz Bezug nimmt. Diese Vorschrift führt …

  • 27 April

    Drei häufige Irrtümer über Entwurmungen bei Welpen

    Regelmäßige Entwurmungen für Welpen sind wichtig, um ihnen einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen (Foto: © voren1/Adobe Stock).

    Tierärztin Dr. Sonja Wolken klärt über Mythen rund um das Thema Welpenentwurmung auf Leverkusen. Wurminfektionen können schwerwiegende Folgen für Jungtiere haben und unbehandelt sogar zum Tod führen. Deshalb ist gerade im Welpenalter ein effektiver Wurmschutz wichtig. Doch viele Tierhalter sind unsicher und manche Irrtümer weit verbreitet. Tierärztin Dr. Sonja Wolken über drei häufige Annahmen aus der Praxis: Irrtum 1: Welpen können keine Würmer bekommen, weil sie noch keinen Freigang haben. Leider ist das falsch, denn Hundewelpen können sich bereits lange vor ihrem ersten Ausflug in die Natur mit Würmern infizieren. Ist etwa das Muttertier von Würmern befallen, können deren Larven direkt an den Wurf weitergegeben werden, zum Beispiel durch die Muttermilch oder sogar bereits im Mutterleib. Daher kommt ein Wurmbefall bei Jungtieren relativ häufig vor und sollte frühzeitig behandelt werden, weil der Organismus in der Entwicklungs- und Wachstumsphase hochsensibel ist. Irrtum 2: Trächtige Hunde dürfen nicht entwurmt werden. Natürlich sollten …

  • 26 April

    Klare Regeln für Kind und Hund

    Kind + Hund - Mein Spielzeug – dein Spielzeug. Es gilt: Das Spielzeug des anderen ist tabu! (Foto: ©: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e. V.)

    Mein Spielzeug – dein Spielzeug Düsseldorf. Wenn Kinder sich streiten, dann geht es oft um ein Spielzeug. Gleichaltrige unter sich finden im besten Fall gemeinsam eine friedliche Lösung oder Eltern oder Erzieher schalten sich als Vermittler ein. Aber was ist, wenn der Rivale ums geliebte Spielzeug kein Kindergartenkumpel ist, sondern der Fellfreund der Familie? Oder wenn das Spielzeug des Hundes plötzlich Begehrlichkeiten beim Kind weckt? Hundeexpertin und Buchautorin Sabine Winkler erklärt diesen wichtigen Teil des Zusammenlebens von Hund und Kleinkind. Achtung, hier wird nicht geteilt! Bei bereits bestehenden Kind-Hund-Gespannen gilt: Das Spielzeug des anderen ist tabu! Und das müssen auch beide Parteien lernen. „Der Hund muss zuverlässig das Aus-Kommando beherrschen. Bedient er sich doch einmal am Spielzeug des Kindes, muss er es wieder abgeben oder beispielsweise gegen ein Leckerli tauschen“, so Winkler. Aber das Kind muss ebenfalls früh lernen, dass der Hund eigene Sachen besitzt. „Hierzu kann eine Hundebox in …

  • 24 April

    DVD: Racko – Ein Hund für alle Fälle

    Racko – Ein Hund für alle Fälle

    Ein tierisches Abenteuer für die ganze Familie. Spannende 13 Folgen – vier Pfoten inklusive! München. Racko – Ein Hund für alle Fälle ist ein tierisches Abenteuer für die ganze Familie und ein Must-Have für alle Pfoten- und Tierliebhaber! Vor traumhafter Alpenkulisse wird die herzerwärmende Geschichte des 12jährigen „Flori“ und des frechen Vierbeiners Racko erzählt. Regie führte Uli Möller, nach einem Drehbuch von Nicole Walter Lingen und Konstantin Ferstl. Die Hauptrolle Florian, der auch liebevoll „Flori“ genannt wird, wurde übernommen von Leo und Linus de Greiff. An ihrer Seite wufft der Vierbeiner Chewakka als treuer Hund Racko. Ein treuer Vierbeiner zum Liebhaben Racko frisst nicht mehr! Als einziger spürt er, dass Bauer Alois Wiesner im Sterben liegt. Haushälterin und Gute Fee Theres ist verzweifelt. Sie folgt ihrem Instinkt und überredet Eva, die einzige Tochter von Alois, mit ihrem Sohn Flori den Wiesner-Hof zu besuchen und mit ihrem Vater nach 13 Jahren …

  • 23 April

    OLG Koblenz zu Hunden ohne Leine

    Auch „nur spie­lende“ Hunde dürfen abge­wehrt werden Koblenz. „Der will nur spielen“ – Gegen einen nicht angeleinten herannahenden Hund, den der Hundehalter nicht (mehr) unter Kontrolle hat, dürfen effektive Abwehrmaßnahmen getroffen werden; das Verhalten des Hundes muss zuvor nicht analysiert werden. Nähert sich ein nicht angeleinter Hund, den der Hundehalter nicht (mehr) unter Kontrolle hat, dürfen effektive Abwehrmaßnahmen ergriffen werden. Angesichts der Unberechenbarkeit tierischen Verhaltens muss der Abwehrende zuvor nicht analysieren und bewerten, ob das Verhalten des Tieres auf eine konkrete Gefahr schließen lässt. Dies hat der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Koblenz entschieden (Beschluss vom 18.10.2018; Az.: 1 U 599/18), der damit das vorinstanzliche Urteil des Landgerichts Mainz bestätigt hat. Der Vorfall, über den der Senat zu entscheiden hatte, ereignete sich, als der Kläger im Wald joggte, wobei er an der Leine eine Hündin mit sich führte. Zur gleichen Zeit gingen dort der Beklagte und seine Ehefrau mit ihrem Hund …

  • 22 April

    Sicherheit geht unter die Haut

    Die 15-stellige Nummer des Transponders kann mit einem Transponder-Lesegerät ausgelesen werden (Foto: TASSO e.V.)

    Die Tierschutzorganisation TASSO informiert über den Transponder als wichtiges Instrument zum Schutz von Hunden und Katzen Sulzbach/Ts. Neben der Registrierung bei Europas größtem Haustierregister TASSO e.V. ist er das wichtigste Element bei der Rückvermittlung entlaufener Haustiere an ihre Halter: der Transponder. Rund um diesen kleinen Lebensretter, den Millionen Tiere unter der Haut tragen, gibt es viele falsche Informationen. Unter anderem besteht immer noch die Sorge, dass er dem Tier schaden könnte. Daher hat TASSO es sich zur Aufgabe gemacht, rund um den überaus nützlichen Transponder aufzuklären. Was ist ein Transponder? Der Transponder, der zur eindeutigen Kennzeichnung von Heimtieren genutzt wird, ist maximal zwölf Millimeter groß und hat damit etwa die Größe eines Reiskorns. Umgangssprachlich wird der Transponder häufig auch Chip genannt. Dieser Begriff wird unter Fachleuten und Tierfreunden allgemein auch verstanden, obwohl der Mikrochip eigentlich nur ein Teil des Transponders ist. Dieser besteht zudem aus einer Antenne, die wie eine …

  • 10 April

    Verdacht auf illegale Tierversuche an Hunden in Erlangen

    Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg soll vermutlich über mehrere Jahre Tierversuche an Beagle-Hunden durchgeführt haben.

    Ärzte gegen Tierversuche stellen Strafanzeige Köln. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hat Strafanzeige gegen Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Nach Recherchen des Vereins hat eine Arbeitsgruppe der Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik vermutlich über mehrere Jahre Tierversuche an Beagle-Hunden und eventuell auch Schweinen ohne ordnungsgemäße Genehmigung durchgeführt. Beagle-Hunden wurden bis zu zwölf Backenzähne aus dem Ober- und Unterkiefer gezogen, um Implanate einzubringen. Zum Teil wurden bewusst Entzündungen des Zahnfleisches und der Kieferknochen hervorgerufen, indem Bauwollfäden um die Implantate gelegt wurden, in denen sich Bakterien ansiedelten. Schweinen wurden neun Löcher mit einem Zentimeter Durchmesser in den Schädel gebohrt und mit künstlichen Materialien gefüllt. Für die Tiere waren die Experimente mit erheblichen Schmerzen und Leiden verbunden. Die Ergebnisse wurden in Fachjournalen veröffentlicht. Dabei fielen dem Ärzteverein Widersprüche bei elf Publikationen aus den Jahren 2011 bis 2017 auf. Mehrfach wurden identische Genehmigungsnummern für ganz …

  • 10 April

    Gewalt an Tieren

    Jeder, der Gewalt an Tieren wahrnimmt, ist aufgerufen, etwas dagegen zu unternehmen

    VIER PFOTEN gibt Tipps, wie sich Gewalt erkennen und vermeiden lässt Hamburg. Sehr deutlich zeigt sich Gewalt an Tieren durch absichtliche Vergehen wie Treten und Schlagen. Vernachlässigung ist aber auch eine Form von Gewalt, denen Tiere ausgesetzt sein können. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie man Gewalt an Tieren erkennen und was man dagegen tun kann. Ob ein Tier Opfer von Gewalt ist, lässt sich teilweise schon an dem Benehmen der Tiere erkennen. Wenn Tiere extrem ängstlich wirken, zu Aggressionen neigen, Verwirrung und Benommenheit signalisieren oder ein abweisendes Verhalten gegenüber Menschen zeigen, sollten Sie genauer hinschauen. Denn das könnten Indizien dafür sein, dass die Tiere Opfer von Gewalt geworden sind. „Auch Vernachlässigung ist eine Form von Gewalt. Anzeichen für Vernachlässigung sind beispielsweise das Fehlen von frischem Wasser, kein ausreichendes Futter und schlechte Hygienebedingungen im Haushalt der Tierhalter“, erklärt Sarah Ross. Gewalt an Tieren fordert Einsatz „Jeder, der …