Startseite > 2017 (Seite 3)

Jahresarchiv: 2017

Oktober, 2017

  • 9 Oktober

    Studie bestätigt: Dein Hund versteht dich – wirklich

    Der Hund versteht, ob er gerade gelobt wurde oder nicht (Foto: IHV)

    Düsseldorf. Bevor Hundefreunde das nächste Mal ihren Vierbeiner genervt aber freundlich als „Faulpelz“ oder „Stinker“ beschimpfen, sollten sie wissen: Der Hund kann zwischen den Zeilen lesen und versteht, ob er gerade gelobt wurde oder nicht. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der ungarischen Universität Eötvös Lorand in Budapest, deren Studie im Fachjournal „Science“ veröffentlicht wurde. Das Experiment Für die Studie brachten Dr. Attila Andics und seine Teamkollegen dreizehn Hunden bei, in einen Magnetresonanztomographen (MRT) zu klettern und dort still zu liegen, damit die Wissenschaftler zu den Vierbeinern sprechen und dabei ihre Hirnaktivitäten beobachten konnten. Während die Hunde im MRT lagen, hörten sie lobende Worte wie „fein gemacht“ oder „super“ mal im lobenden und mal im neutralen Ton sowie neutrale Worte wie „egal“ in lobendem Tonfall. Das Ergebnis: Melodie und Inhalt müssen passen Die Experten stellten fest, dass Hunde Sprache geistig auf eine ähnliche Art wie Menschen verarbeiten und anhand des Wortes …

  • 9 Oktober

    Umziehen mit Hund

    Eine Herausforderung „Umzug mit Hund“(Foto: Movinga)

    Expertentipps von Movinga Berlin. Ein Umzug bedeutet immer Stress. Der Umziehende muss den Ablauf planen und packen, Freunde und Nachbarn müssen sich für den Umzugstag glaubwürdige Ausreden ausdenken und die Möbelpacker müssen zementschwere Kisten schleppen. Am anstrengendsten ist der Stress und die Hektik am Umzugstag jedoch für betroffene Haustiere, bestätigt der Deutsche Tierschutzbund. „Speziell für Hunde ist der Wechsel des Wohnorts eine Ausnahmesituation“, betont Julian Weßner, Umzugsexperte der Online-Umzugsplattform Movinga und gibt verschiedene Tipps, um die Herausforderung „Umzug mit Hund“ erfolgreich zu meistern. Gute Vorbereitung steht dabei an erster Stelle. Das neue Revier frühzeitig erkunden Hundebesitzer wissen: Ihre vier Wände und die nähere Umgebung sind der Mittelpunkt ihres Vierbeiners. Grund dafür ist unter anderem das Territorialverhalten von Hunden. Mein erster, grundlegender Tipp für Umziehen mit Hund lautet deshalb: Verständnis zeigen! Hunde sind lernfähig und flexibel, dennoch brauchen sie Zeit zum Umgewöhnen. Ich empfehle, die neue Umgebung vorab intensiv zu erkunden. …

  • 5 Oktober

    Drei Irrtümer in der Hunde-Pflege

    Auch Kurzhaar-Rassen wie dieser Jack Russell-Terrier brauchen regelmäßig Fellpflege (Foto: © WZF GmbH)

    Wiesbaden. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) klärt darüber auf, warum der Volksglaube „Hunde soll man nicht baden“ nicht stimmt, weshalb Hundehalter auch kurzhaarige Hunderassen pflegen sollten und dass der neue Trend „Haare färben“ nichts für Vierbeiner ist. Irrtum 1: Hunde soll man nicht baden Wenn man Hunde badet, leidet der Schutzmantel der Tierhaut. Dieser Irrglaube beschäftigt viele Hundehalter, und deshalb verzichten sie gänzlich auf das Baden ihres Vierbeiners. Doch die Sorge ist unbegründet, beruhigt ZZF-Vorstandsmitglied und Hundesalon-Inhaberin Ute Klein: „Hundehalter, die ihr Tier in Maßen, also etwa alle acht bis zehn Wochen mit speziellem Hundeshampoo waschen, tun ihrem Tier viel Gutes, denn Ausbürsten und Kämmen alleine beseitigen nicht immer jeden Dreck.“ Gerade wenn die Tiere sich häufig im Dreck wälzen oder durch schmutzige Pfützen rennen, sei es wichtig, den Dreckspatz mit Wasser und Hundeshampoo zu waschen. Der hauteigene Fettfilm regeneriere sich bei wohl dosiertem Baden sehr schnell. Aber damit …

September, 2017

  • 27 September

    Hund entlaufen?

    Entlaufene Hunde kehren oft an den Ort zurück, an dem sie ihre Halter zuletzt gesehen haben (Foto: © VIER PFOTEN, Monika Girardi)

    VIER PFOTEN rät, was zu tun ist. Hamburg. Der Albtraum eines jeden Hundehalters: Der geliebte Vierbeiner ist verschwunden und nahezu unauffindbar. In solchen Situationen heißt es, einen kühlen zu Kopf bewahren und schnellst möglichst effektive Schritte zu unternehmen. Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt hierfür hilfreiche Tipps, auch zu vorbeugenden Maßnahmen. Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN: „Im Sinne der verantwortlichen Tierhaltung raten wir jedem Hundehalter, sein Tier chippen und in einem Haustierregister registrieren zu lassen. Zusammen mit einer Hundemarke am Brustgeschirr, auf der die Telefonnummer der Halter eingraviert ist, werden die Chancen auf eine Mensch-Tier-Wiedervereinigung um ein Vielfaches erhöht.“ Warum verschwinden Hunde? Gründe hierfür sind vielfältig: Sie folgem ihrem Jagdtrieb und kommen dabei weit vom Weg ab. Rüden folgen häufig der Spur einer läufigen Hündin, bis sie aus dem Blickfeld der Halter geraten. Laute Geräusche oder ein Unfall können Ursache dafür sein, dass die Tiere teils unter Schock …

  • 26 September

    77 Dinge, die Sie einmal mit Ihrem Hund gemacht haben sollten

    Ein Buch, bei dem jeder Hund bedauert, nicht lesen zu können

    Ein Buch, bei dem jeder Hund bedauert, nicht lesen zu können. Tipps, die erst zum Schmunzeln bringen, dann zum Nachdenken, und dann zum Umsetzen – sofort! Ein Buch, das aus Mensch und Hund echte Partner macht Kempen. Schenken Sie Ihrem Hund gezielt Zeit. Bei aller Liebe ist sie nämlich oft das, was wir unserem Hund gerade nicht im Überfluss zukommen lassen. Es ist nicht die immer gleiche Gassirunde, die zu einer innigeren Beziehung führen wird – spannende kleine Varianten dagegen schon: Gehen Sie doch mal gezielt zu einem Grasstreifen und verstecken Sie kleine Wiener-Würstchen-Stücke zwischen den Gräsern, bringen Sie Ihrem Hund Schwimmen bei, packen Sie ihm ein Päckchen oder lassen Sie sich von ihm positives Denken beibringen. Katharina von der Leyen hat ein wunderbares Beziehungsbuch für Mensch und Hund geschrieben. In ihrer unnachahmlichen Art und Weise verbindet sie Fachwissen mit einer großen Portion Humor und Liebe und schlägt Hundebesitzern 77 …

  • 25 September

    Roadtrip mit Hund

    Hundehalter sollten die Reisezeiten an den Tagesablauf ihrer Tiere anpassen (Foto: IHV)

    Tipps für einen entspannten Wochenendausflug Düsseldorf. Alte Freunde laden zur Hochzeit ein. Es wird dringend Zeit für ein paar Tage weit weg vom Arbeitsplatz. Und die Eltern haben sich auch mal wieder einen Besuch verdient. Es gibt viele Gründe, um am Wochenende mit Sack und Pack ins Auto zu steigen und einen Kurztrip zu starten. Oft liegen dann mehrere hundert Kilometer vor den Reisenden – und ihren Vierbeinern, denn die fahren natürlich mit. Damit der Roadtrip für alle Beteiligten entspannt abläuft, sollten Hundefreunde einige Tipps beachten. Routinen beibehalten „Am besten passen Hundehalter die Reisezeiten an den Tagesablauf ihrer Tiere an“, empfiehlt Hundeexperte und Ratgeberautor Anton Fichtlmeier. „Das funktioniert auch bei längeren Fahrten gut, denn Hunde dösen circa 20 Stunden am Tag. Ob sie das zu Hause oder im Auto machen, ist für die Tiere in der Regel egal.“ Die Pausen können Herrchen und Frauchen so timen, dass sie zwischen den …

  • 9 September

    Leishmaniose – eine tückische Import-Parasitose

    Leishmanien, winzige Einzeller, die von Sandmücken der Gattung Phlebotomus mit dem Stich übertragen werden

    Leishmaniose, ein gefährliches Souvenir aus dem Süden Bundestierärztekammer (BTK) warnt vor einer tückischen Import-Parasitose Berlin. Schöne Erinnerungen bringt man aus den Ferien mit und das eine oder andere Reisesouvenir hat man im Gepäck – leider oft eines der unangenehmen Art: Parasiten, die der mitreisende Hund sich am Urlaubsort „eingefangen“ hat. So beispielsweise Leishmanien, winzige Einzeller, die von Sandmücken der Gattung Phlebotomus mit dem Stich übertragen werden. „Bei der Leishmaniose handelt es sich um eine der wichtigsten aus dem Ausland importierten Parasitosen. Für den Hund ist es eine schwere Erkrankung, die häufig tödlich verläuft. Das tückische ist, dass zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit vier Wochen bis mehrere Jahre liegen können und man daher häufig keinen direkten Zusammenhang herstellen kann“, erklärt Dr. Thomas Steidl vom Ausschuss für Kleintiere der Bundestierärztekammer. Die Leishmaniose ist an das Verbreitungsgebiet der Sandmücken gebunden, das im südlichen Europa liegt. Daher ist neben der Gefahr für mitreisende …

  • 8 September

    Wenn die Knochen nicht mehr so mitspielen

    Viel bewegen – aber richtig! (Foto: Görges Naturprodukte GmbH / © Whippet Snippets)

    Wertvolle Tipps für die Gelenkgesundheit des Vierbeiners Schwalmtal/Brüggen. Älter werden ist nicht immer leicht – das gilt auch für den geliebten Vierbeiner. Vor allem die Gelenke bereiten vielen Hunden im Seniorenalter Probleme: Im schlimmsten Fall droht eine schmerzhafte Arthrose. Tierheilpraktikerin Angelica Šmajgl von AniForte, dem Spezialisten für natürliche Tiernahrung und -pflege, erklärt, was man für die Knochengesundheit des Tieres tun kann – und wie natürliche Mittel dabei helfen, Beschwerden schonend zu lindern. Das Aufstehen fällt schwer, der Gang wirkt steif und Treppen sind plötzlich ein echtes Hindernis: Irgendwann wird auch der geliebte Vierbeiner zum Senior. Hinter eingeschränkter Beweglichkeit steckt jedoch nicht immer nur eine harmlose Alterserscheinung, weiß Tierheilpraktikerin und AniForte-Expertin Angelica Šmajgl: „Viele Hunde erkranken im Laufe ihres Lebens an Arthrose. Der chronische Gelenkverschleiß ist nicht heilbar und schränkt das Wohlbefinden des Tieres stark ein.“ Oft haben sogar schon junge Hunde mit Arthrose zu kämpfen: „Das kann genetisch bedingt, aber …

  • 6 September

    Bissverletzungen: Kein bisschen harmlos

    Bissverletzungen: Kein bisschen harmlos

    Marburg. Nur drei punktförmige Hautverletzungen am Arm sind nach dem Biss eines Nachbarhundes zu sehen, aus einer tritt ein wenig Blut aus. Arno S. ist geschockt von dem Angriff des Tieres. Wegen gesundheitlicher Gefahren macht er sich aber keine Gedanken, es sieht nicht dramatisch aus. Auf Anraten einer Kollegin geht er dennoch zum Arzt. Zu seinem Erstaunen ist nun eine Tetanusimpfung erforderlich, obwohl regulär eigentlich noch keine Auffrischung notwendig war. Der Arzt desinfiziert die Wunde – und empfiehlt eine prophylaktische Antibiotika-Behandlung. Ist das wirklich notwendig? Immer wieder werden Ärzte mit Verletzungen durch Bisse konfrontiert: Jährlich ereignen sich in Deutschland etwa 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen. Genauere Zahlen gibt es nicht, da keine Meldepflicht besteht. Der größte Teil, etwa 60 bis 80 Prozent, geht auf das Konto von Hunden. Und in den allermeisten Fällen, in etwa 90 Prozent, sind die „Beißer“ der eigene Hund oder zumindest ein bekanntes Tier. Auch Stubentigerbeißen schon …