Jahresarchiv: 2013

Mai, 2013

  • 3 Mai

    Hunde mit Unterwolle nicht scheren

    Bayer - Deckhaar-Unterwolle Hund

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Pflege-Tipp von Bay-o-Pet® Leverkusen. Wenn der Sommer naht wollen viele Tierhalter ihrem Vierbeiner etwas Gutes tun und kürzen das Fell mit Schere oder Schermaschine. Doch Vorsicht: Hunde mit Unterwolle im Fell dürfen auf keinen Fall geschoren werden. Der Grund: Beim Scheren werden Unterwolle und Deckhaar auf eine Länge gestutzt. Da die Unterwolle jedoch schneller wächst als das Deckhaar, wird sie dieses überwuchern. Das Deckhaar kann nicht frei wachsen, es verfilzt und verkümmert. Die meisten Hunde haben Unterwolle, so z. B. Cairn Terrier, Foxterrier, Chow-Chow, Golden Retriever, Deutscher Schäferhund, Collie oder der Berner Sennenhund. Lediglich sogenannte „Weichhaarhunde“ wie Pudel, Malteser oder Afghane haben keine Unterwolle und können bedenkenlos geschoren werden. Bei Hunden mit Unterwolle muss diese dagegen durch gründliches Bürsten von unten heraus entfernt werden. Speziell dafür geeignete Kämme und Bürsten sind im Zoofachhandel erhältlich. Zusätzlich können hochwertige Ergänzungsfutter wie Murnil von …

April, 2013

  • 24 April

    Leiden wie ein Hund

    futalis - Es jjuckt. Futtermittelallergie beim Hund

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Allergien und Unverträglichkeiten treten vermehrt auch bei Vierbeinern auf – meist hilft eine Umstellung der Ernährung Leipzig. Frühlingszeit ist Allergiezeit – auch Hunde leiden vermehrt an Unverträglichkeiten. Allerdings sind allergische Reaktionen bei Vierbeinern seltener auf Pollenflug, als auf eine falsche Ernährung zurückzuführen. Bei Hunden sind die häufigsten Allergene Weizen, Soja, Rindfleisch und Molkereiprodukte, wobei 60 Prozent der Hunde nicht nur auf einen einzelnen Inhaltsstoff, sondern gleich auf mehrere Zutaten reagieren. „Sofortreaktionen treten bei Futtermittelallergien selten auf“, erklärt Tierärztin und futalis Gründerin Stefanie Schmidt. Die ersten Symptome zeigen sich meist erst nach mehreren Stunden oder Tagen. Störungen wie Durchfall, Erbrechen oder auch Hautprobleme können Anzeichen für eine Unverträglichkeit sein. „Die auffälligsten Symptome sind ein starker Juckreiz oder sogenannte Hotspots, das sind Rötungen und Schwellungen der Haut“, so die Tierärztin weiter. Die betroffenen Hautstellen sind meist Kopf, Pfoten, Ohren, Bauch und Achselbereich. Hier …

  • 21 April

    Kaum Rückvermittlungsmöglichkeiten für Tiere ohne Transponder

    Virbac - Tiertransponder

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Neue Transpondergeneration für kleinere Rassen Bad Oldesloe. In den Tierheimen landen zahlreiche ungechippte Hunde und Katzen. Und immer wieder kommen verzweifelte Tierbesitzer dorthin, um zu schauen, ob ihr Vierbeiner vielleicht abgegeben wurde. Obwohl der Transponder, umgangssprachlich Chip genannt, schon seit Jahren zum tierärztlichen Standard gehört, gibt es noch immer viele Tierhalter, die ihre Katze oder ihren Hund nicht chippen lassen. Mit der neuen Transpondergeneration will Virbac Tierarzneimittel auch die letzten „Transpondermüden“ überzeugen – im Zeichen des Tierschutzes. Wer mit seinem Haustier in Urlaub fahren möchte, kommt um einen Transponder ohnehin nicht herum. Eine EU-Verordnung schreibt ihn für den Grenzübertritt zwingend vor. Auch einige Bundesländer haben bereits eine Chip-Pflicht eingeführt. Dabei geht es nicht nur um die Identifizierung des Tieres, die Zuordnung zum Heimtierpass und den Nachweis erfolgter Impfungen. Vielmehr ist der Transponder ein Instrument des Tierschutzes. Denn ungechippte entlaufene Tiere haben …

  • 18 April

    Kulturbeutel für den Hund auch bei Kurztrips

    Pfotenreiniger-Set

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Ideale Pflegeprodukte für Reise-Kulturbeutel Hattersheim. Ich packe meinen Koffer und nehme mit: eine Hundebürste, eine Zeckenzange, einen Fressnapf und ein Futtersäckchen. So könnte eine Urlaubsliste aussehen, wenn Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Freunden verreisen. Ob Kurztrip oder längere Reise, für das Wohlbefinden des Hundes ist es wichtig, die richtigen Pflegeprodukte einzupacken. Ein Kurzurlaub mit Hund am Meer ist für Herrchen und Vierbeiner ein wahres Vergnügen. Am Strand werden Löcher gebuddelt, es wird mit anderen Hunden getobt und dem Ball im Wasser hinterhergejagt. Doch wer schon öfter mit seinem Hund ans Meer gefahren ist, weiß, dass sandige Pfoten und vom Salzwasser stumpfes Haar zum Urlaubsalltag gehören. Deshalb ist es umso wichtiger, vor Beginn der Reise an die Pflegeprodukte für den Hund zu denken – der Hund soll sich schließlich nicht nur wohlfühlen, sondern beim Besuch im Restaurant auch schön aussehen. Bürsten gegen von …

  • 2 April

    Für kastrierte Hunde empfohlen – STERILISED von Royal Canin

    Royal-Canin-Hund-Sterilised

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Eine Kastration ist ein Eingriff, der gut überlegt sein will. In vielen Fällen ist eine Kastration jedoch medizinisch oder aus Gründen des Tierschutzes dringend empfohlen. Zum Beispiel dann, wenn Frühlingsgefühle den Hund auf „Brautschau“ kopflos herumstreunen lassen. Manches Abenteuer wird dann in Kauf genommen und kann einen dramatischen Ausgang nehmen. Aber auch eine unerwünschte Fortpflanzung hat – in Anbetracht tausender herrenloser Vierbeiner in unseren Tierheimen – nachhaltige Folgen für den Tierschutz. Den positiven Effekten einer Kastration stehen mögliche gesundheitliche Auswirkungen einer Kastration gegenüber, zum Beispiel Übergewicht, Harnsteine oder Fellprobleme. Hierfür gibt es jedoch häufig gute Lösungen. Oft ist bereits eine gezielte Ernährung ausreichend, um möglichen Problemen einer Kastration effektiv vorzubeugen. Die Spezialnahrungen STERILISED von Royal Canin gehen zum Beispiel gezielt auf den Ernährungsbedarf kastrierter Hunde ein. Wobei die einzelnen Nahrungen nicht nur kastrationsbedingte Besonderheiten, sondern auch das jeweilige Alter des Tieres …

März, 2013

  • 26 März

    Hunde in der Osterzeit: Ei oder nicht Ei, das ist hier die Frage

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Bunte Eier, Schokohasen oder Kekse – rund um Ostern ist die Versuchung besonders groß, dem geliebten Vierbeiner etwas scheinbar Gutes zukommen zu lassen. Doch einige Naschereien können für den Hund ernsthafte gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Leipzig. Sollte bei der Osterbäckerei mal ein Ei übrig bleiben, darf es der Hund in gekochter Form gern verspeisen. Hühnereier enthalten wichtige Nährstoffe, vor allem essentielle Aminosäuren. Das bunt eingefärbte Osterei – ohne Schale versteht sich – stellt demnach keine Gefahr dar, ganz im Gegenteil. „Die Eiweißbausteine sorgen dafür, dass der Stoffwechsel des Hundes reibungslos funktioniert und sich Körperzellen sowie Muskelgewebe nachbilden. In hochwertigem Hundefutter ist daher häufig eine Ergänzung mit Ei zu finden“, erklärt die auf Ernährung spezialisierte Tierärztin und futalis-Gründerin Stefanie Schmidt aus Leipzig. „Außerdem sind gekochte Hühnereier gut verdaulich – ganz im Gegensatz zu rohen Eiern. Die haben im Napf nichts verloren. …

  • 21 März

    Kein Hausverbot für Hund und Katz

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Die Bundestierärztekammer begrüßt Urteil des Bundesgerichtshofes zur Tierhaltung in Mietwohnungen Berlin. Das ist eine wirklich gute Nachricht für Hunde- und Katzenfreunde, die auf der Suche nach einer Wohnung immer wieder am Tierhaltungsverbot des Vermieters scheitern: Laut des am 20. März 2013 verkündeten Urteils des Bundesgerichtshof (BGH) dürfen Vermieter nicht mehr generell die Haltung von Hunden und Katzen verbieten. Dem Urteil (Az. VIII ZR 168/12) der Richter zufolge stellten derartige Klauseln in Mietverträgen eine unangemessene Benachteiligung der Mieter dar und seien deshalb unwirksam. Dazu Prof. Dr. Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer: „Wir Tierärzte begrüßen dieses Urteil sehr, denn immer wieder sind Kollegen in den Praxen mit verzweifelten Tierhaltern konfrontiert, die umziehen müssen und – besonders mit Hund – Probleme haben, eine Wohnung zu finden. In ihrer Not geben dann viele ihren Hund ins Tierheim oder denken sogar darüber nach, ihn einschläfern zu lassen. …

  • 20 März

    Bundesgerichtshof kippt Verbotsklausel in Mietverträgen

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter BGH-Urteil: Hunde- und Katzenhaltung zukünftig nicht grundsätzlich verboten Hattersheim. Ein höchstrichterliches Urteil, das die meisten Tierhalter freuen dürfte: Der Bundesgerichtshof, das oberste Zivilgericht, hat entschieden, dass das bisher gültige allgemeine Verbot der Hunde- und Katzenhaltung in Formularmietverträgen unwirksam ist (Urteil vom 20. März 2013, Az VIII ZR 168/12)! Bisher galt, dass nur die Kleintierhaltung in Mietwohnungen nicht verboten werden kann. Das Gericht argumentierte, dass es sich bei dieser Klausel in vorformulierten Mietverträgen um eine unwirksame allgemeine Geschäftsbedingung (AGB) handele. Da ein solch generelles Verbot ausnahmslos und ohne Rücksicht auf den Einzelfall und die Interessen des Mieters gelte, sei ein Mieter hierdurch unangemessen benachteiligt, so das Gericht. Als weiteren Grund für die Unwirksamkeit nannte das Gericht den Verstoß gegen mietrechtliche Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), nach denen der Vermieter dem Mieter den Gebrauch der Mietsache gewähren muss. Ob die Hunde- und Katzenhaltung jedoch …

  • 19 März

    Reisewarnung für alle Hundebesitzer

    Sandmuecke - Reisewarnung für alle Hundebesitzer

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Leishmaniosegefahr in Südeuropa nicht unterschätzen Bad Oldesloe. An unsere eigenen Reiseimpfungen denken wir meist. Doch was ist mit dem Impfschutz für den Hund? Hat man hier an alles gedacht? Wer als Urlaubsziel die Mittelmeerregion ins Auge fasst, sollte über eine Leishmaniose-Impfung nachdenken. Insbesondere Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Südfrankreich, Italien, einschließlich Norditalien, die Balearen und Gebiete des ehemaligen Jugoslawiens sind betroffen. Dr. Stephan Kiessling, Tierarzt bei Virbac Tierarzneimittel, klärt über Leishmaniose, seine Erreger und Prophylaxemaßnahmen auf. Der Überträger Die Sandmücke überträgt die Leishmanien auf den Hund. Ihren Namen verdankt sie aber ihrer Farbe und nicht ihrem Faible für den Sand. Im Gegenteil. Direkt am Strand ist sie nicht zu finden, da sie bei Wind nicht fliegen kann. Sie sticht vielmehr im küstennahen Bereich und im Hinterland zu. Diese Gefahr für ihren Hund ist vielen Urlauber gar nicht bewusst. Der Erreger Leishmanien sind …