Startseite > 2018 > November

Monatsarchiv: November 2018

November, 2018

  • 27 November

    Hilfe für heimatlose Tiere in Rumänien

    Jedes Jahr werden Zehntausende Hunde in rumänische Tierheime gebracht – die meisten sterben hier (Foto: © PETA Deutschland e.V.)

    PETA und Eduxanima bringen neue Kastrations- und Bildungskampagne auf den Weg Rumänien/Stuttgart. Rumänien ist Schätzungen zufolge das Land mit der höchsten Anzahl heimatloser Hunde in ganz Europa. Nicht nur das Leben auf der Straße ist hart für die Tiere: In den überfüllten Tierheimen werden sie meist nicht ansatzweise ausreichend versorgt, sterben oftmals aufgrund von Unterernährung und Krankheit oder werden nach einer kurzen Frist getötet. Um der Überpopulation entgegenzuwirken, hat PETA nun gemeinsam mit dem rumänischen Tierschutzverein Eduxanima eine umfassende Kastrations- und Bildungskampagne ins Leben gerufen. Jedes Jahr sollen etwa 4.000 Tiere kostenlos kastriert und gekennzeichnet werden. Zudem soll der Tierrechtsunterricht an immer mehr rumänischen Schulen als fester Bestandteil des Lehrplans eingeführt werden. Hierdurch lernen Kinder, Mitgefühl und Empathie für alle Lebewesen zu entwickeln. So können sie zu Erwachsenen heranreifen, die im alltäglichen Leben tierfreundliche Entscheidungen treffen. „Das Leid der rumänischen Hunde auf den Straßen und in den Tierheimen ist für …

  • 21 November

    Spätes Glück: Einen Senioren adoptieren

    Einem Senior-Haustier ein Zuhause und einen glücklichen Ruhestand zu geben, ist eine lohnende Erfahrung und ein wunderbares Gefühl.

    VIER PFOTEN erklärt, warum man ein älteres Tier adoptieren sollte Hamburg. Ein Seniortier aufzunehmen kann viele Vorteile mit sich bringen und eine bereichernde Erfahrung sein. Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN erklärt, warum man bei der Adoption ein älteres Tier in Betracht ziehen sollte. Senioren sind in der Regel zuverlässiger, da ihr Charakter bereits voll entwickelt ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Heimtier kann dies von großem Vorteil sein. Zudem muss man sich keine Gedanken über die zu erwartende Größe des Tieres machen. Ruhige Vertreter „Ältere Haustiere haben bereits eine etablierte Routine und sind in der Regel ruhiger und weniger anspruchsvoll. Das bedeutet nicht, dass sie überhaupt keine Anforderungen stellen, aber sie werden im Allgemeinen kürzere Spaziergänge und Spielzeiten wünschen und weniger Training benötigen. Im Alter passen sie sich gut an den Lebensstil und die Routine ihrer menschlichen Begleiter an“, erklärt Sarah Ross. Gut erzogen Die meisten älteren Haustiere …

  • 20 November

    Tipps zur Medikamentengabe bei Katz‘ und Hund

    Tierhalter sollten sich das Vorgehen anhand des eigenen Tiers zunächst vom Tierarzt zeigen und erklären zu lassen (Foto: IVH).

    Stressfrei Medizin verabreichen Düsseldorf. Die Tabletten mögen noch so wichtig sein. Gern schlucken Katz‘ und Hund die Arznei meist dennoch nicht. Wie Tierhalter ihren Lieblingen am geschicktesten Medikamente verabreichen, weiß Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e. V. Der direkte Weg Es gibt durchaus Hunde und Katzen, die sich die Tabletten kurzerhand ins Maul schieben lassen. „Das ist natürlich die einfachste Lösung. Allein: Viele Halter trauen sich nicht so recht“, hat Behr festgestellt. Daher rät sie Haltern, sich das Vorgehen anhand des eigenen Tiers zunächst vom Tierarzt zeigen und erklären zu lassen. Auf diese Weise können Halter etwa lernen, wie man mithilfe der richtigen Grifftechnik den Schluckreflex einer Katze für die Medikamentengabe überwindet und wie man Verletzungen von Mensch und Tier vorbeugt. Die berühmte Leberwurst Vielfach in der Praxis bewährt hat es sich, Medikamente im Lieblingsfutter oder in entsprechend präparierten Snacks der Tiere zu verstecken. Bei Hunden, die ihre …

  • 17 November

    Studie: Spürhunde erschnuppern DNA

    Erfolgreicher Schnüffler: Ein Bloodhound mit seinen Hundeführern von der sächsischen Polizei (Foto: Polizei Sachsen).

    Bremen. Bei der Aufklärung von Verbrechen könnte Hunden künftig eine neue Bedeutung zufallen: Eine Studie der Universität Leipzig zeigt erstmals, dass sie sogar die DNA eines Menschen riechen können. Beim Mantrailing suchen speziell ausgebildete Polizeihunde mittels einer einmaligen Geruchsspur genau nach dem Menschen, der die Spur hinterlassen hat. An der Universität Leipzig sind Wissenschaftler des Instituts für Rechtsmedizin und der Hochschule der Sächsischen Polizei der Frage nachgegangen, ob entsprechend geschulte Hunde sogar die DNA eines Menschen riechen können. Die im Fachforum „Forensic Science International“ veröffentlichten Resultate sind beeindruckend: In insgesamt 675 Testläufen konnten die Polizeihunde die richtige Geruchsspur in nahezu 100 Prozent der Fälle aufnehmen und verfolgen. Die entsprechende DNA hatten die Forscher aus Blut gewonnen. „Insgesamt sieben Probanden wurden jeweils 100 Milliliter durch Venenpunktion entnommen und daraus die DNA isoliert“, erklärt Dr. Carsten Babian vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig. Danach wurden die DNA-Proben unter sterilen Bedingungen auf …

  • 16 November

    Schulhunde kreativ einsetzen

    Die Vermessung des Hundes: Auch im Fach Mathematik sind Schulhunde kreativ einsetzbar (Foto: Kynos Verlag).

    Bremen. 88 Tipps nebst detaillierten Übungs- und Spielanleitungen: Die „Ideenkiste Schulhund“ ist ein kreativer Fundus für alle Pädagogen, die mit einem Schulhund arbeiten. Manches Spiel eignet sich sogar für mehrere Fächer. „Der Merkknochen“ etwa lässt sich gleichermaßen mit deutschen wie mit englischen Vokabeln zum Gedächtnistraining der Kinder einsetzen. Zumal, wenn ein Schulhund den Knochen apportiert und damit für besonders prägnante Momente im Klassenzimmer sorgt. In Anne Kahlischs und Isis Mengels „Ideenkiste Schulhund“ finden sich noch 87 weitere Ideen zu Unterrichtssequenzen und kleineren Projekten aus dem Sachunterricht sowie den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Sport und Kunst. Zwar haben sich die Autorinnen am Lehrplan der Grundschule orientiert. Doch lassen sich die meisten ihrer Spiele und Übungen auch in der Frühförderung, an Förderschulen oder in weiterführenden Schulen umsetzen. Allerdings sollten Pädagogen, die mit dieser Ideenkiste arbeiten möchten, nicht nur einen fundiert ausgebildeten und achtsam eingesetzten Schulhund an ihrer Seite wissen. Sie sollten auch …

  • 16 November

    Studie: Mit Hund schläft es sich meist besser

    Düsseldorf. Es gibt Hundehalter, die ungern ihr Tier bei sich im Schlafzimmer schlafen lassen. Denn die Vierbeiner könnten den Schlaf stören, so die verbreitete Sorge. Schlafmediziner der US-amerikanischen Mayo-Schlafklinik in Arizona kommen in einer Studie allerdings zu einem grundlegend anderen Ergebnis: Demnach kann sich die Anwesenheit des Hundes im Schlafzimmer sogar positiv auf den Schlaf des Halters auswirken. Die meisten Menschen nehmen an, dass Haustiere im Schlafzimmer eine Störquelle sind“, sagt die Schlafmedizinerin und Leiterin der Studie Dr. Lois Krahn. „Wir haben allerdings festgestellt, dass sich viele Menschen sicher und geborgen fühlen, wenn sie mit ihren Tieren in einem Raum schlafen“, sagt sie in ihrer Studie. „Das wiederum ist schlaffördernd.“ Krahn und ihre Kollegen untersuchten über fünf Monate den Schlaf von 40 gesunden Erwachsenen ohne Schlafstörungen sowie ihrer Hunde. Eine Woche lang trugen die Testpersonen spezielle Sensoren, mit deren Hilfe die Forscher ihre Schlafintensität überwachten. Auf diese Weise fanden die …

  • 15 November

    Diebe auf vier Pfoten

    Einer der größten Fehler, die Hundehalter machen können, besteht darin, Hunden vom Tisch aus Speisen zu reichen.

    Wie Hundefreunde ihre Vierbeiner vom Esstisch fernhalten Düsseldorf. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann reichen. Schon hat der Hund die Wurst vom Tisch oder den Braten aus der Küche gemopst. Zwar lassen sich derartige Zwischenfälle in Haushalten mit Hunden nicht restlos ausschließen. Aber es gibt Mittel und Wege, um der Diebeslust der Vierbeiner entgegenzuwirken und für ungestörte Mahlzeiten zu sorgen. Bloß keine Erfolgserlebnisse gönnen „Die Weichen werden gestellt, so lange der Hund ein Welpe ist“, weiß Sabine Winkler, Inhaberin einer Hundeschule und Autorin diverser Hunde-Ratgeber, aus Erfahrung. Während der ersten drei Monate nach Anschaffung der Tiere sollten Halter ihre Vierbeiner so selten wie möglich allein lassen. Es kommt darauf an, dass es den Hunden möglichst niemals gelingt, eine menschliche Mahlzeit zu stibitzen. Daher sollten Halter bei jedem entsprechenden Versuch ihrer jungen Fellnasen sofort unmissverständlich eingreifen, deutlich „nein“ sagen und die Welpen zur Seite schieben. „Die Tiere werden ihr Diebesglück andernfalls …

  • 15 November

    Erbrechen: Erleichterung oder Warnsignal?

    Geht es dem Hund schlecht, sollte der Tierarzt konsultiert werden. Er hat eine Vielzahl von Diagnosemöglichkeiten (Foto: BfT/pressmaster/shutterstock.com).

    Bonn. Wenn Hunde sich übergeben, wollen sie oftmals einfach nur etwas loswerden. Es kann aber auch eine ernsthafte Krankheit dahinterstecken. Ein unruhiger, laut schmatzender Hund, der dann zu würgen beginnt und sich schließlich übergibt – keine schöne Situation, aber jede „Hundefamilie“ erlebt das hin und wieder. Kein Grund zur Panik also. Würgt ein Hund beispielsweise verdorbenes Futter oder einen Fremdkörper wieder aus, ist dies kein Problem, sondern der Problemlöser, ein Reflex, der sich selbst bei bester Erziehung nicht unterdrücken lässt. Bleibt es beim sporadischen Erbrechen und hat sich die Lage innerhalb eines Tages beruhigt, ist der Gang zum Tierarzt nicht unbedingt erforderlich. Treten aber zusätzliche Beschwerden wie Durchfall, Fieber oder Atemnot auf oder verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Tieres zunehmend, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Akutes Erbrechen ist manchmal sogar ein Symptom für lebensbedrohliche Notfälle. Dazu zählen Vergiftungen aller Art oder ein durch Fremdkörper verursachter Darmverschluss. Einen dramatischen Sonderfall …

  • 10 November

    Wenn der Vierbeiner zu dick wird

    Auch bei Tieren muss auf das Gewicht geachtet werden (Foto: © PETA)

    Übergewicht bei Hunden und Katzen mit Tipps von PETA-Expertin erkennen und reduzieren Stuttgart. Nicht mit den Leckerlis übertreiben: Die meisten Hunde und Katzen essen für ihr Leben gern. Schnell ist der Napf leergefuttert oder die Kekse sind vom Tisch stibitzt. Gerade Hunde haben keine natürliche Sperre: Sie essen, was ihnen vorgesetzt wird – auch, wenn es zu viel ist. Tierfreunde sollten deshalb achtgeben, dass ihre Vierbeiner nicht zu sehr zunehmen. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, erklärt, wodurch Tiere zu dick werden, was die folgenschweren Konsequenzen sein können und wie Tierhalter das Gewicht ihrer Lieblinge nachhaltig reduzieren können. „Wer seinen Vierbeiner zu oft mit Leckerlis verwöhnt, tut ihm auf Dauer keinen Gefallen“, so Jana Hoger. „Viele Halter unterschätzen die schweren gesundheitlichen Folgen, die Übergewicht für ihre Tiere haben kann.“ Adipöse Hunde und Katzen neigen zu Trägheit, schlafen viel und sind häufig kurzatmig. Oft verlieren sie durch die eingeschränkte …