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Monatsarchiv: Oktober 2014

Oktober, 2014

  • 10 Oktober

    Studie: Hunde helfen gegen Depressionen

    Düsseldorf. Hunde tun dem Menschen gut. Das zeigen uns unsere Erfahrungen, aber auch zahlreiche wissenschaftliche Studien. Dass Hunde auch eine positive Wirkung auf depressive Personen haben, belegt eine Untersuchung, die am Zentrum für Seelische Gesundheit in Marienheide bei Gummersbach an stationären Patienten durchgeführt wurde. Unter der Leitung von Dr. Andreas Sobottka, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erhielten die Patienten im Rahmen der Studie hundegestützte Therapiestunden. Um einen Vorher-Nachher-Vergleich anstellen und positive Effekte ermitteln zu können, wurde vor Beginn der Therapie von jedem Studienteilnehmer der Schweregrad der Depression sowie die Einstellung der Patienten zu Hunden festgehalten. Während des Untersuchungszeitraumes wurden die Patienten in zwei Gruppen unterteilt. Zunächst erhielt eine der beiden Gruppen zusätzlich hundegestützte Therapiestunden. Die andere Gruppe bekam die übliche Behandlung ohne tierische Unterstützung. Nach vier Wochen wurde gewechselt. Dabei wurde jedem Patienten einer von elf Australian Working Kelpies zugewiesen. Da man aus früheren Studien wusste, dass die Bindung zu …

  • 9 Oktober

    Checkliste für Hunde aus dem Ausland

    Osnabrück. Viele Tierschutzorganisationen vermitteln herrenlose Hunde aus südlichen Ländern wie Griechenland, Portugal, Spanien oder der Türkei nach Deutschland. Manche Urlauber entschließen sich aber auch spontan, einen streunenden Hund, den sie vor Ort in ihr Herz geschlossen haben, aus den Ferien mit nach Hause zu bringen. So oder so: Bei jedem dieser Hunde stellt sich die Frage, ob er Krankheitserreger in sich trägt, die in südlichen Regionen, z. B. über Zecken und Mücken übertragen werden können. Viele Tierschutzorganisationen lassen, bevor sie die Hunde nach Deutschland vermitteln, Tests auf bestimmte Erkrankungen durchführen. Je nach Art und Zeitpunkt des Testes reicht dies aber unter Umständen nicht aus, um sicherzugehen, dass der Hund frei von Erregern ist. In diesen Fällen müssen in Deutschland weitere Tests gemacht werden. Nun muss aber auch nicht jeder Hund, der nach Deutschland kommt, auf alle möglichen Erreger untersucht werden. Denn eine Untersuchung macht nur dann Sinn, wenn das Ergebnis daraus …

  • 9 Oktober

    Und plötzlich saß er da… Der richtige Umgang mit Fundhunden

    Düsseldorf. Mehr als 70.000 Hunde nehmen die Tierheime, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind, jedes Jahr auf. Den größten Anteil machen Fundhunde aus. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschichte. Einige Vierbeiner, die im Urlaub mit dabei sind, gehen ihren Besitzern während der Reise verloren. Andere sind von zu Hause ausgebüxt und finden nicht zurück. Egal, welches Schicksal dahintersteckt: Wer einen scheinbar herrenlosen Hund findet, kann viel dafür tun, dass er wieder zu seinem Halter zurückgeführt werden kann. „Der Finder sollte zunächst einen möglichen Besitzer in der Umgebung suchen und in der Nachbarschaft fragen, ob der Vierbeiner dort bekannt ist oder vermisst wird“, rät Marius Tünte, Sprecher des Deutschen Tierschutzbundes. „Ist das nicht der Fall, sollte man schauen, ob das Tier gekennzeichnet ist. Viele Hunde haben Tätowierungen im Ohr oder an der Innenseite der Schenkel oder tragen einen Mikrochip.“ Die Nummer eines solchen Chips können Tierärzte mit einem speziellen Lesegerät …

  • 8 Oktober

    App “Darf ich mit?” von Mit Hund & App unterwegs

    Auf einen Blick erkennen ob der Hund mit in den Tierpark… Henstedt-Ulzburg. …darf oder nicht. Das Team der beliebten App Hundestrände hat nach intensiver Recherche eine weitere App veröffentlicht, mit dessen Hilfe lässt sich auf einen Blick erkennen, ob die geliebte Fellnase Sie auf ihren Ausflug begleiten darf. Hunde dürfen nicht in jeden Tierpark, Zoo, Wildpark, Vergnügungs-, Erlebnis- oder Freizeitpark mitgeführt werden. Aber in welchen sie mit oder nicht mit dürfen, zeigt diese App schon auf den ersten Blick. In der App sind die Ausflugsziele mit einem roten oder grünen Pin gekennzeichnet. Wie bei den Ampelfarben steht rot für “Hier darf der Hund nicht mit” und grün bedeutet: “Hier darf der Hund mit hinein”. Einer der Unterschiede zu den bisherigen Apps aus diesem Haus, zeigt sich schon beim Starten der App. Hier zeigt sich die Übersichtskarte mit vielen Pins, und die befinden sich nicht nur in Deutschland. In der App …

  • 3 Oktober

    Chronische Erkrankungen von Haustieren durch falsche Ernährungsgewohnheiten verursacht

    Hund und Kind

    Wie ein immunologischer Test Abhilfe schafft Lich. Gesundheit und Ernährung stehen auch bei Tieren in direktem Zusammenhang. So können bestimmte Lebensmittel und Zusatzstoffe chronische Erkrankungen wie Gelenkschmerzen, Magen-Darm-Störungen, Allergien, Atemnot, chronische Entzündungen und Hautleiden hervorrufen oder verstärken. Eine auf das jeweilige Tier abgestimmte Ernährung sorgt dagegen dafür, dass Hund, Katze, Pferd & Co. beschwerdefrei leben können. Um herauszufinden, welches die richtigen Futtermittel sind, bietet das Cyto-Labor seinen immunologischen Bluttest auch für Haustiere an. Er stellt durch bestimmte Immunreaktionen Nahrungsunverträglichkeiten fest, die Ursache für Erkrankungen sein können. Auf dieser Basis können Tierarztpraxen den Besitzer in Bezug auf eine geeignete Ernährung seines Haustieres beraten. Dabei werden Empfehlungen gegeben, wie die Nahrung des Tieres umgestellt werden kann, um Abhilfe bei Mangelerscheinungen zu schaffen und Symptome von Erkrankungen zu mildern. „Wir beobachten, dass die Zahl der Haus- und Nutztiere mit Leiden wie Juckreiz, Haarausfall, krustigen Hautveränderungen, Hot Spots oder Ohrenentzündungen ansteigt“, berichtet Nadja Ghafoor, …

  • 2 Oktober

    Leine los: So wird der Waldspaziergang mit Hund zum Vergnügen

    Waldspaziergang mit dem Hund macht einfach Spaß. Foto: IVH

    Düsseldorf. Bäume, Sträucher, Wiesen und kleine Gewässer – der Wald ist für Mensch und Hund ein beliebtes Ziel für einen ausgedehnten Spaziergang. Doch gelten dort auch Leinengebot und Co? Dirk Strauch, Förster und Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten weiß, welche Regeln Hund und Halter beim gemeinsamen Ausflug beachten müssen. „Viele Landesforstgesetze erlauben das Freilaufen des Hundes auf Waldwegen“, erklärt der Experte. „Allerdings gibt es auch zahlreiche Ausnahmen.“ So muss zum Beispiel in der Brut- und Setzzeit oder auf Wildäckern das Tier generell angeleint werden. Ganzjährig gilt das Leinengebot in Wildruhezonen. Die Bestimmungen für die zahlreichen Waldgebiete in Deutschland unterscheiden sich von Region zu Region. Noch dazu sind Leinengebote oder Zutrittseinschränkungen für bestimmte Bereiche in den seltensten Fällen durch Schilder ausgewiesen. „Hundehalter sind verpflichtet, sich über die Regelungen in den Waldgebieten selbst zu informieren“, sagt Strauch. Dies ist allerdings nicht allzu schwierig. Die Kommunen oder das örtliche Forstamt geben gern Auskunft über …

  • 1 Oktober

    Floh-Check beim Hund nach Igel-Kontakt

    Osnabrück. Sie sind wieder unterwegs: Muntere, kleine Igel. Putzig trotten sie durch Flora und Fauna und rollen sich einfach ein, wenn ihnen Gefahr droht. Und genau das tun sie auch, wenn ihnen ein Hund zu nahe kommt und aufgeregt an ihnen schnüffeln möchte. Dem Hund bleibt dann nichts anderes übrig, als den Rückzug anzutreten. Doch nicht selten hat er dann schon ein lästiges Souvenir im Fell: Flöhe. Denn Igel haben häufig sehr viele Flöhe, die sich im Schutz des Stachelpanzers ungestört vermehren können. Kommt ein Hund mit einem Igel in Kontakt oder stößt er auf ein verlassenes Igelnest, wittern die Flöhe sofort ihre Chance auf ein neues Opfer und springen auf den Hund. Und damit ist ein möglicher Teufelskreis eröffnet: Die Flöhe stechen den Hund und legen Eier in sein Fell. Die Eier fallen in die Umgebung des Hundes und entwickeln sich dort über Wochen bis Monate zu neuen Flöhen. …

  • 1 Oktober

    Leckerli sinnvoll einsetzen – Tipps von Tiertrainer Marcus Wolff

    Leckerli sinnvoll einsetzen. Foto: Mars Petcare

    Viersen. Feiiiin hat er das gemacht! Und sich damit auch ein Leckerli verdient, oder? Die kleinen Happen eignen sich hervorragend als Belohnung oder zur Motivation. Auch die Tierpfleger im Pet-Center des Tiernahrungsherstellers Mars Petcare (Pedigree, Cesar & Co.) setzen sie gezielt ein, wenn sie mit den Tieren arbeiten und Hunden zum Ausgleich z. B. Frisbee-Spielen beibringen. Tiertrainer Marcus Wolff empfiehlt Hundehaltern, bei der Belohnung vor allem auf das Timing zu achten und die leckeren Extras auf die Tagesfütterung abzustimmen. Hunde brauchen klare Signale, die ihnen sagen: „Alles richtig gemacht!“ Das Grundprinzip in der Ausbildung ist deshalb: Richtiges Verhalten positiv bestärken, falsches Verhalten zunächst ignorieren und – wenn nötig – auch klare Grenzen setzen. Lob motiviert, z. B. in Form von Kuscheln und Spielen. „Eine Belohnung ist dann wirkungsvoll, wenn sie in exakt dem Moment, in dem der Hund eine Übung richtig macht, gegeben wird“, sagt Marcus Wolff. Das Timing sei …